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Mehr Raum für Schüler 

Pläne für Freizeit-Trakt am FG werden konkret 



Donaueschingen (klk/los) Schlechte Noten haben Deutschlands Schulen ja vielfach bekommen in den vergangenen Jahren. Und jetzt packt man allerorten konkrete Veränderungen an, um dem Pisa-Trauma zu entfliehen. Einer der Schauplätze, an denen in Donaueschingen diese Veränderung ganz besonders sichtbar wird, ist das Fürstenberg-Gymnasium. Denn dort artikuliert sich ein modernisiertes, erweitertes Angebot an Unterricht und Betreuung auch in einer Gebäude-Aufrüstung, die Investitionen von etwa einer Million Euro verschlingt. Am Dienstag Abend stellte Stadtbaumeister Heinz Bunse den Mietgliedern des Technischen Ausschusses die Pläne zum Bau von vier Funktionsräumen vor, die an die Baarsporthalle zum Schulhof hin angedockt werden sollen. Dort könnten dann ab 2006 in einem zweigeschossigen Anbau vier "Klassenzimmer" und andere Funktionsräume jene Schüler zur "Betreuung und Beschäftigung" beherbergen, die angesichts des künftig verstärkt angebotenen Ganztages-Unterricht von morgends bis anbends an der Schule bleiben. Immerhin 66 Prozent der Fürstenberg-Gymnasiasten sind "Fahrschüler", kommen somit für das jetzt konzipierte Ganztages-Betreuungsangebot in Frage. 

Eilig hatten es Stadtverwaltung und Ausschuss am Dienstag Abend damit, in die Planung eines solchen Anbaus einsteigen zu können. Denn neunzig Prozent der Bau- und Ausstattungskosten werden vom Land übernommen. Und verteilt werde das Geld "nach dem Windhundprinzip", erklärte Bürgermeister Bernhard Kaiser. 

Anbau zum Schulhof hin

Nach kurzer Debatte traf der Ausschuss dann auch gleich erste konkrete Vorentscheidungen. Man favorisierte den Anbau an der Baarsporthalle zum Schulhof hin und nicht die alternativen Pläne an der Parkplatz-Seite. Und geölt war die Zustimmung aller Fraktionen auch mit der Aussicht, über das Landes-Investitionsprogramm Räume in dem Sporthallen-Komplex finanziert zu bekommen, die auch für anderweitige Nutzung wie etwa Vereins-Bedürfnisse eignen. 

Im Hauptausschuss des Gemeinderates, der sich am selben Abend nach dem Technischen Ausschuss mit den bildungspolitischen und organisatorischen Belangen der "Gymnasium-Reform" befasste, betonten anwesende Lehrkräfte der Schule, die Bedeutung des neuen Angebotes angesichts sich ändernder Familienstrukturen. Neben Gemeinderat Toni Schuhmacher sah auch die GUB-Stadträtin Claudia Weishaar neue Anforderungen für die Vereine der Stadt und für Jugendmusik- und Jugendkunstschule, hier mit Schulen zu kooperieren.

Dokumentation aus dem Südkurier  > 15-7-2004<      Lokalausgabe Donaueschingen

Hinweis:
An dieser Stelle veröffentlichen wir Presseberichte die sich mit unserer Schule befassen. Für die jeweiligen Inhalte sind wir nicht verantwortlich, auch geben diese nicht unbedingt unsere Meinung wieder.
Die Veröffentlichung des Artikels geschieht mit freundlicher Genehmigung des Südkurier.

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