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Elternbeirat mit Schulen sehr zufrieden 

Neues Führungsgremium spürt nichts von einem "Anti-Klima" 


Der neu gewählte Vorstand des Gesamtelternbeirats der Donaueschinger Schulen setzt sich aus den Elternvertretern Sibylle Koch, Daniela Brandes und Christine Hölzenbein zusammen. Sibylle Koch war bereits fünf Jahre als Schriftführerin tätig und übernimmt nun den Vorsitz des Gesamtelternbeirats, Christine Hölzenbein und Daniela Brandes sind im zweiten Jahr Elternvertreter des Fürstenberg-Gymnasium beziehungsweise der Grundschule Aasen-Pfohren und ebenfalls neu in den Vorstand gewählt. 

VON DOROTHEA SCHWARZ 

Der neu gewählte Vorstand des Gesamtelternbeirats der Donaueschinger Schulen (von links): Daniela Brandes, Christine Hölzenbein und Sibylle Koch. 

 


Bild: Schwarz

Donaueschingen - "Uns ist es für unsere künftige Arbeit ein besonderes Anliegen zu demonstrieren, dass die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternbeirat hervorragend funktioniert und Früchte trägt, von einem Anti-Klima, wie es oft beschwört wird, ist bei uns gar nichts zu spüren - im Gegenteil", erklärte Sibylle Koch im Gespräch mit dem SÜDKURIER. 

Für die neue Amtszeit konzentrieren sich die Vorsitzenden insbesondere auch darauf, das gute und konstruktive Miteinander zwischen Stadt, Schule und Elternbeirat nach außen zu transportieren, aufzuklären und insbesondere bei den Eltern ein Bewusstsein zu schaffen, selbst auch Initiative zu zeigen. "Wir möchten die Eltern wachrütteln, denn wir können etwas tun, man hört uns zu und wir werden stets in die Entscheidungen der Schule miteingebunden", widerlegte Christine Hölzenbein gern gebrauchte Mißtstimmungsphrasen. Die oft herangetragene Kritik, Lehrer würden sich für Einzelfälle nicht mehr engagieren, weist der Vorstand ebenfalls zurück. Mit viel Herzblut würden sich die Lehrkräfte einsetzen, doch würde ihre oft privat investierte Zeit gar nicht von der Öffentlichkeit honoriert werden.

Der Austausch unter den Schulen erweise sich dabei als unabdingbar. So wurden auf Initiative des Gesamtelternbeirats vier der alle sechs Wochen stattfindenden Sitzungen an der Realschule, Eichendorffschule, dem Fürstenberg-Gymnasium und der Grundschule Wolterdingen abgehalten. Dabei konnte an allen Schulen der jeweilige Elternbeirat Einfluss auf die Ausarbeitung der Lehrpläne, der Bildungsplanänderungen und der jeweiligen Schulkonzeptionen nehmen. Thematisiert wurden nicht zuletzt das achtzügige Gymnasium, Betreuungsangebote und Mittagstisch, technische Ausstattungen, Räumlichkeiten und Finanzen. "Es ist stets ein Austausch mit Ergebnissen und wir profitieren von den Erfahrungen der anderen Schulen und den Hinweisen der Stadt wesentlich", resümiert Sibylle Koch und lobte die innovativen Gespräche mit dem geschäftsführenden Rektor der Gesamtschulen, Reinhard Zatschler.

Seitens der Stadt habe man ebenfalls nur positive Erfahrungen gemacht: "In Donaueschingen zählt Bildung noch etwas und wir haben eine durch und durch bildungsbejahende Verwaltung", gab Christine Hölzenbein zum Ausdruck. Für die neue Amtszeit ist deshalb wieder eine gemeinsame Sitzung des Gesamtelternbeirats mit den Schulen und Vertretern der Stadt geplant.


Dokumentation aus dem Südkurier  >17-12-2004<      Lokalausgabe Donaueschingen

Hinweis:
An dieser Stelle veröffentlichen wir Presseberichte die sich mit unserer Schule befassen. Für die jeweiligen Inhalte sind wir nicht verantwortlich, auch geben diese nicht unbedingt unsere Meinung wieder.
Die Veröffentlichung des Artikels geschieht mit freundlicher Genehmigung des Südkurier.

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