Schulen brechen Lanze für Frankreich
Donaueschingen (lim). Um die französische Sprache wieder mehr in das Bewusstsein der Schüler zu bringen, wird erstmals ein
"France Mobil" das Fürstenberg-Gymnasium und die Realschule besuchen.
Das Interesse an der französischen Sprache lasse spürbar nach, attestiert Ursula Kiefer, Französischlehrerin am Fürstenberg-Gymnasium, den Schülern ein gewisses Desinteresse am Nachbarland. In den vergangenen Jahren sei zu beobachten gewesen, dass in der Oberstufe keine stabile Schülergruppenzahlen mehr für Französisch zustande kommen. Im Schuljahr 2004/05 erlerne lediglich noch eine Gruppe in der zwölften Klasse diese Sprache, in der 13. Klasse seien es noch zwei Gruppen.
Der Besuch des "France Mobil" richtet sich am Fürstenberg-Gymnasium an Schüler der elften Klasse. Das Mobil ist eine Initiative der Kulturabteilung der französischen Botschaft und der Robert-Bosch-Stiftung. Dass das "France Mobil" erstmals nach Donaueschingen kommt, geht auf Bemühungen der Fachschaft Französisch des Gymnasiums zurück.
Das Mobil wird auch an der Realschule Station machen. Dort ist der Schülerbesuch ab der siebten Klasse verpflichtend, jüngere können sich einen Vorgeschmack auf diese Sprache holen, die durch die weltweite Verbreitung an Charme gewinnt.
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Dokumentation
aus dem Schwarzwälder Boten / Lokalredaktion
Donaueschingen
Datum: 27-10-04
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