Der andere Dienst
Hüfinger Abiturientin Ellen Uhrhan arbeitet in Dublin mit Behinderten
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Wenn sich nach dem Abitur die Schüler des Fürstenberg-Gymnasiums in alle Winde
zerstreuen, gilt das nur auf den ersten Blick auch für die Hüfingerin
Ellen Uhrhan. Die 19-jährige steuert Ende Juli die irische Hauptstadt Dublin an. Allerdings nicht um
dort zu studieren oder sich Sprachkenntnisse zu erwerben: ein Jahr lang wird sie dort Behinderten helfen; ihren Alltag zu bewältigen.
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Im Rahmen eines Projektes des Internationalen Friedensdienstes aus Neuwied
wohnt sie in einem Haus, in dem ausschließlich Behinderte zusammenleben:
"Wo es für behinderte Menschen Probleme gibt und sie im Alltag damit nicht mehr klar kommen, bin ich da.
Sei es bei der täglichen Dusche behilflich zu sein oder einen Nachmittagsspaziergang mit einem
Rollstuhlfahrer", schildert Ellen Uhrhan ihre Aufgaben. Das Haus ist eine christliche Einrichtung: Sie wird von den Einheimischen auch „Arche" genannt und bietet jährlich fünf Freiwilligen die Möglichkeit, einen Sozialen Dienst im Ausland zü absolvieren.
Beworben hat sich die Schülerin vor knapp einem Jahr bei der Erzdiözese Freiburg. Dabei konnte sie sich gegenüber zehn weiteren Bewerbern durchsetzen.
Vom "Anderen Dienst im Ausland", wie es offiziell heißt, verspricht sich die Schülerin eine andere Kultur kennen zu
lernen und gleichzeitig Menschen zu helfen.
„Ich hoffe einige neue Erfahrungen sammeln zu können die mir vielleicht in meinem späterem Leben einmal helfen", so die
Hüfingerin.
Am vergangenen Samstag hielt die Schülerin einen Vortrag im Pfarrheim.
Interessenten konnten dort mehr über den "Anderen Dienst im Ausland" erfahren.
Zudem hat die Schülerin Bilder, sowie einige spannende Geschichten präsentiert; die während ihres Vorbereitungsseminars in Irland entstanden.
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