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Gymnasiasten auf Christos
Spuren
Donaueschingen. Auf den
Spuren von "Christo und Jeanne-Claude" bewegen
sich seit dem Sommer 20 Schüler des Fürstenberg-Gymnasiums
Donaueschingen. Im Neigungsfach Kunst verhüllen sie
derzeit Gegenstände in und im Umfeld der Schule.
Die Schüler von Lehrerin Barbara Huber bereiten sich mit
dem Projekt auf eines der Sternchenthemen des
Abiturjahrgangs vor. Julia Maier, Kathrin Oschwald und
Beate Straub haben sich zu einer Gruppe zusammengetan und
sich der Verhüllung eines Klettergerüstes auf dem
Schulgelände verschrieben. "Eine tolle Sache",
bewertet Kathrin Oschwald das Projekt, bei dem sich mehrere
Umsetzungsstufen aneinander reihen.
Ganz nach "Christo"-Manier müssen sich die Schüler
als Einzelperson oder Kleingruppen eine Idee erarbeiten,
sich um die Genehmigung (in diesem Fall von der
Schulleitung) und schließlich um die Umsetzung bemühen.
Hierzu gehört auch die Beschaffung der zur Verhüllung benötigten
Materialien und deren entsprechender Zuschnitt. Danach gilt
es, sämtliche Projektschritte schriftlich und bildlich
darzulegen und eine Umfrage, wie das Objekt bei Betrachtern
ankommt, vorzulegen.
Die Schüler des Fürstenberg-Gymnasiums haben sich nach
einem Besuch einer "Christo" Ausstellung in Basel
im vergangenen Juli einiges einfallen lassen: Zu Objekten
auserkoren wurden beispielsweise ein Stuhl, ein Fahrrad, ja
selbst ein Baum wird verhüllt.
Bis zu den Herbstferien Ende Oktober muss das komplette
Projekt samt Collage, schriftlicher Ausarbeitung und der
Umfrage abgeschlossen sein. Da bleiben noch einige Wochen
harte Arbeit.
Der aus Bulgarien stammende Künstler "Christo"
verpackt seit 1958 Objekte und Gebäude, sorgte in
Deutschland durch das Projekt "Verhüllter
Reichstag" (1971 bis 1995) für Aufsehen. Immer wieder
beschäftigt er sich auch mit dem Thema "Ölfässer":
1998/99 ließ er in einem Gasometer bei Oberhausen 13 000 Fässer
zu einer gigantischen Mauer aufschichten.
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