Künftig weniger Realschüler
Schulerweiterung kommt voraussichtlich nicht in Frage
Donaueschingen (lim). Eine Erweiterung der Donaueschinger Realschule kommt voraussichtlich nicht in Frage. Die Stadtverwaltung legt dem Hauptausschuss am Dienstag, 8. Juli, die Fortschreibung der Schülerzahlen der Gesamtstadt vor.
Danach steigen die Grundschülerzahlen in den Stadtteilen an, in der Kernstadt (2548) wird mit einer Abnahme gerechnet. Bei den weiterführenden Schulen ist zwar kein eindeutiger Trend erkennbar, jedoch wird 2003/04 mit weniger Eingangsschülern der Realschule gerechnet. Insgesamt gibt es 3643 Schüler.
Die Grundschule Wolterdingen (114 Schüler) wird bis 2005/06 noch mehr Schüler haben als bisher angenommen, so die Statistik. Danach werden die Zahlen sinken. In der Eichendorffschule (Grundschule) (276) werden die Schülerzahlen weiter sinken. Mittelfristig wird dort mit Zweizügigkeit gerechnet.
Die Grundschule Pfohren/Aasen (160) wird höhere Schülerzahlen haben. Zuweisungen nach Pfohren wegen zu wenig Aasener Schülern schließt die Stadtverwaltung aus. Stabil bleiben die Zahlen in der Erich Kästner-Schule (373) mit Außenstellen in Grüningen und Allmendshofen. Mittelfristig wird mit Zweizügigkeit gerechnet.
Die Eichendorffschule (Hauptschule) (457) weist stabile Zahlen auf und wird weiter dreizügig bleiben. Durch eine gesunkene Übergangsquote aus den Grundschulen wird die Realschule (1082) einen Mix aus Fünf- und Sechszügigkeit erhalten. Daraus folgert die Stadtverwaltung, dass kein aktueller Handlungsbedarf bei der Schaffung weiterer Klassenräume besteht.
Für das Fürstenberg-Gymnasium (1047) wird ab 2011 mit sinkenden Schülerzahlen gerechnet. Für den Prognosenzeitraum ergibt sich mit Blick auf die Einführung des achtjährigen Bildungsganges eine Viereinhalbzügigkeit. Bei der Heinrich-Feurstein-Schule (Förderschule) (125) wurde kein zusätzlicher Raumbedarf aufgrund der Schülerzahlenentwicklung festgestellt.
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Dokumentation
aus dem Schwarzwälder Boten / Lokalredaktion
Donaueschingen
Datum: 5-7-03
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