Letztlich trifft es,
die Schüler
Lehrer protestieren / Bei Deputaterhöhung bleiben freiwillige Aktivitäten aus
Von Susanne Spieldenner
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Donaueschingen. »Das Fass ist am Überlaufen«, machten sich gestern Lehrer und Vertreter der Verbände im Fürstenberg-Gymnasium
(FG) gegen die geplante Verlängerung der Arbeitszeit Luft.
Mit einem Protest-Schreiben an Kultusministerin Annette Schavan und Ministerpräsident Teufel soll die Empörung und Verständnislosigkeit der Lehrer verdeutlicht werden. »Annette Schavan macht Reform um Reform und eine erhebliche Mehrbelastung
kommt auch auf ältere Kollegen im Zuge der Rückstufung des Dienstalters hinzu«, stellte Eckart Zundel, Vertrauensmann der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gestern fest. .
Und darüber hinaus werde auch der Unterricht durch neu zu entwickelnde
Unterrichts und Prüfungsformen mit großem Zeit-, Fortbildungs- und Materialerstellungsbedarf verschärft, fügte Uwe Becker, Schulvertreter des Philologenverbands hinzu. Doch er war sich sicher: »Beides geht einfach nicht.« Auch Eberhard Herr und Anne Zimmermann, Lehrer an der
kaufmännisch-hauswirtschaftlichen Schule, machten ihrem Unmut über
die zusätzliche Streichung von Lehrkräften Luft. »Wir wollen einfach nicht, dass der Kochunterricht vom BWL-Kollegen abgehalten wird.«
Außerdem kämen viele Angebote nur durch zusätzliches Engagement der Lehrer zustande, betonte Herr. Diese
Aktivitäten wie Veranstaltungen, Schulprojekte oder Zusatzqualifikationen könnten
bei 25 Wochenstunden einfach nicht mehr gewährleistet werden. »Eine lebendige
Schule ist dann nicht mehr möglich«, so Becker.
Und wenn ein Gerichtsurteil rate, die außerordentlichen Arbeitsstunden so einzuschränken, dass eine Mindeststundenzahl von 45 Wochenstunden nicht überschritten wird, sei das die Quadratur des Kreises für alle Lehrer, denen die Bildung ihrer Schüler am Herzen hegt, heißt es in dem Schreiben an Schavan.
Nun wolle man an die Öffentlichkeit gehen und neben Eltern und Schülern auch Vertreter der freien Wirtschaft ansprechen und ins Boot holen. Zudem solle am FG eine Arbeitsgemeinschaft gebildet werden, die aufarbeite, was an außerordentlicher Arbeit an der Schule anfalle, erklärte Uwe Becken Kommt die Deputaterhöhung, soll die freiwillige Arbeit auf unbestimmte Zeit ausgesetzt werden. Und das treffe darin letztlich die Schüler, monierten die Lehrer.
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Dokumentation
aus dem Schwarzwälder Boten / Lokalredaktion
Donaueschingen
Datum: 11-04-03
Hinweis:
An dieser Stelle veröffentlichen wir Presseberichte die sich mit
unserer Schule befassen.
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geben diese nicht unbedingt unsere Meinung wieder.
Die Veröffentlichung des Artikels geschieht mit freundlicher
Genehmigung des Schwarzwälder Boten.
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