Recycling-Hefte erleben ein Comeback
Umweltberater Bronner: Klappt der Umstieg auf umweltschonendes Papier?
Speziell die Eichendorffschule und das Fürstenberg-Gymnasium
haben unter ihren Schülern für das umweltfreundiche Papier geworben. |
Donaueschingen - Zum Schuljahresbeginn wird sich endgültig zeigen, ob das Projekt des städtischen Umweltberaters Gerhard Bronner und einiger Donaueschinger Schulen Erfolg hat: bei Schulheften soll wieder verstärkt Recyclingpapier zum Einsatz kommen. Die Schulen haben dafür geworben, und wesentlich mehr Geschäfte bieten Hefte aus Recyclingpapier an: die Schreibwarengeschäfte Morath und Brandi in der Innenstadt ebenso wie die Kopierquelle und der Frischemarkt Rahn und weitere Läden. Die Qualität der Hefte steht denen aus Frischzellstoff in nichts nach, und teurer sind sie auch nicht.
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Die Geschäfte Morath und Brandi führen bereits seit Jahres Recyclingpapier, das jedoch so wenig nachgefragt wurde, dass es wahrscheinlich aus dem Sortiment verschwunden wäre. Beide setzen auf die Werbung der Schulen, um den Trend umzukehren.
Speziell die Eichendorffschule und das Fürstenberg-Gymnasium haben unter ihren Schülern für das umweltfreundiche Papier geworben. Bei seiner Herstellung wird nur ein Bruchteil der Energie verbraucht wie bei anderem, ganz zu schweigen von der Wasserbelastung bei der Zellstoffherstellung, die bei Recyclingpapier ebenfalls nicht anfällt. Ein Problem sieht Umweltberater Bronner bei der Kennzeichnung. Werden die Schüler das Recyclingpapier im Laden auch erkennen? Denn irgendein Umweltzeichen hat inzwischen jedes Papier. Entscheidend ist aber, ob der blaue Engel darauf prangt. Nur dann kann man sicher sein, dass es sich um echtes Recyclingpapier handelt und nicht lediglich um chlorfrei gebleichtes Papier.
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