Mädchen üben das Nein-Sagen
Seminar am Fürstenberg-Gymnasium gegen die Probleme der Pubertät
Donaueschingen
Mädchen lernen, mit sich selbst umzugehen: In Zusammenarbeit mit Gabriele Rottenecker, Lehrerin am Fürstenberg-Gymnasium, Michaela Fricker von der Grauzone e.V. und Karin Pittner vom Brennpunkttheater in Villingen ist ein Projekt der besonderen Art für Mädchen der achten Klassen des Fürstenberg-Gymnasiums entstanden. Ein Persönlichkeitstraining ab 16. Januar soll den Jugendlichen helfen, eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln und diese zu stärken.
Mit diesem Projekt sollen die Mädchen selbstbewusster werden und vor allem in der schwierigen Zeit der Pubertät lernen, mit sich selbst zurecht zu kommen. Sie üben unter anderem den Umgang mit schwierigen Situationen und das Nein-Sagen. In diesem Seminar geht es nicht nur um Aufklärungsarbeit, es dient auch der Sucht- und Gewaltprävention. Durch die jahrelange Erfahrung der Organisatorinnen mit Kindern und Jugendlichen trugen sie Schemata zusammen, die dabei halfen, das Wesen von Mädchen besser zu verstehen und so Problemen vorzubeugen. Oft würde es sich besser mit Fremden als mit den eigenen Eltern reden. Sie seien besser in der Lage, Dinge verständlich zu machen, da sie nicht persönlich davon betroffen sind.
Eltern einbeziehen
Das Seminar hilft dennoch nicht nur den Mädchen durch die Unsicherheit der Pubertät, auch die Eltern werden an einem Elterninformationsabend mit einbezogen. Der Elterninformationsabend wird am 14 Januar um 20 Uhr im Fürstenberg-Gymnasium veranstaltet. Der Kurs für die Mädchen beginnt am 16. Januar und endet am 6. Februar. Er findet jeden Donnerstag von 13.30 bis 15.30 Uhr statt. Es sind nur noch wenige Plätze frei und das Sekretariat des Fürstenberg-Gymnasiums nimmt noch weitere Anmeldungen entgegen. Dabei ist pro Anmeldung ein Kostenbeitrag von 25 Euro fällig, die restliche Trainingsgebühr wird bezuschusst. Anmeldeschluss ist der 13. Januar.
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Dokumentation aus dem Südkurier
> 9-1-2003< Lokalausgabe
Donaueschingen
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