Musik bringt Länder zusammen
Schüler aus Millau verweilen derzeit in Donaueschingen

Foto (ergänzt): Ph.Valentin
Donaueschingen. Die Donaustadt hat Zuwachs bekommen. Bis einschließlich nächste Woche Freitag sind 23 Schüler aus der französischen Stadt Millau zu Gast. Die Austauschschüler des Fürstenberg-Gymnasiums wurde gestern im Rathaus von Tourismusamtsleiter Peter Dippon begrüßt. Dieser schlug den 13- und 14-Jährigen vor, eine touristische Werbekampagne für Donaueschingen zu starten, sobald sie wieder in ihrer Heimat verweilen.
Die Schüler haben derweil noch ein großes Programm vor sich. Freiburg, der Bodensee und die Besichtigung von Ricosta, deren Schuh-Designer selbst französischer Herkunft ist, füllen die Tage bis zur Abreise.

Foto (ergänzt): Ph.Valentin
Doch die Schüler vereint nicht nur der Austausch, sie sind auch musikalisch interessiert. So seien auch 13 französische Schüler mit von der Partie, die gar kein Deutsch lernen, dafür aber gerne musizieren: "Sonst hätte der Austausch in diesem Jahr gar nicht statt finden können", weiß Jean Lull, Deutschlehrer in Millau und selbst zum 18. Mal dabei. Ob die Schüler wirklich so musikalisch sind, wird sich am Donnerstag, 26. Juni, zeigen. Da findet ein gemeinsames Konzert ab 19 Uhr in der Aula des FG statt, erzählt die Französischlehrerin am
FG, Desirée Wittkowski.
Der Schüleraustausch besteht seit 27 Jahren und ist dem Zufall zu verdanken. "Die Schulleiter beider Schulen lernten sich im Urlaub kennen", erzählt Lull, der sich vom Charme der Donaustadt hat fesseln lassen: "Es gibt immer etwas Neues zu entdecken."
Von Suzanne Spieldenner
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