225 Kerzen fürs Gymnasium
Einwöchiges Programm zum 225-jährigen Bestehen der
Schule
160-seitige Festschrift
Nach dem großen Jubiläum der Narrenzunft Frohsinn zum
Jahresbeginn, dem Fest zur Erhebung Donaueschingen zur Großen
Kreisstadt vor zehn Jahren zur Jahresmitte, steht zum Ende von
2003 noch ein großer Geburtstag an:
Das ehrwürdige Fürstenberg-Gymnasium besteht seit 225
Jahren.
VON GüNTER VOLLMER
| Viele leuchtende Kerzen künden die Umschlagsseiten der am 15. November erscheinenden Festschrift vom großen Geburtstag des Fürstenberg-Gymnasiums, der vom 14. bis 23. November eine Woche lang gefeiert wird. Die Festschrift entstand unter Regie von Kunstlehrer Karl Ackermann (links). Gedruckt wird sie derzeit auf den Maschinen von Christof Herrmann.
Bild: G. Vollmer
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Donaueschingen - Die Feier soll jener zum 200-jährigen im Jahr 1978 in nichts nachstehen. Eine ganze Woche lang wird vom 14. bis 23. November mit einem Festakt, Theater, Ökumenischem Gottesdienst, einem Schulball, mehreren Aufführungen von Orffs "Carmina Burana" und einem Schulball einiges geboten. Stolz ist man auch auf das gebundene Stück Schulgeschichte: die Festschrift.
Unter der Federführung von Kunsterzieher Karl Ackermann sowie der intensiven Mitarbeit der inzwischen ehemaligen FG-Lehrer Uwe Becker (heute Madrid) und Wolfgang Hilpert (pensioniert) ist das 160-seitige Werk entstanden. Man ließ es darin aber nicht auf einem geschichtlichen Rückblick aus der Feder Hilperts sowie einigen Grußworten beruhen. In der schwarz-weiß gedruckten Schrift findet das gesamte Kaleidoskop "Schule" in Form von aktuellen und historischen Bildern, außergewöhnlichen Abi-Reden, Präsentationen der Fachschaften, der aktuellen Lehrer und Schüler seinen Niederschlag. Erstmals zu haben ist die Schrift, die in einer Auflage von 1500 Stück bei der Druckerei Herrmann in dieser Woche entsteht, beim "Tag der offen Tür" am Samstag, 15. November, von 10 bis 14 Uhr. Etwa acht Euro (der Preis steht noch nicht ganz fest) wird das Werk kosten.
Für die Festwoche haben sich Schüler und Lehrer mächtig ins Zeug gelegt, um den Ehemaligen, den Eltern, "Externen" und auch sich selbst ein qualitativ anspruchsvolles Programm zu bieten. Nach dem Jazz-Konzert (Freitag, 14. November, 20 Uhr, Aula) mit der Formation "Platypus" zum Auftakt zeigen Schüler und Lehrer beim "Tag der offenen Tür" die gesamte Bandbreite, die eine Schule zu bieten hat: Englische Gedicht, Versuche in Chemie, Naturphänomene in Physik, ein Preisrätsel für Mathematiker, Musik, Jonglage, szenische Darstellungen und sogar lateinische Theaterstücke.
Am Abend steht dann ab 20 Uhr die offizielle Geburtstagsfeier mit Kultusministerin Annette Schavan als Festrednerin in der Ausstellungshalle des Autohauses Südstern an. "Auf ein großes Programm haben wir bewusst verzichtet", unterstreicht Schuldirektor Rudolf Strasser. Vielmehr ist gedacht, dass möglichst viele ehemalige und aktuelle Schüler, Lehrer und Eltern ins Gespräch kommen und ihr persönliches Stück "Penne" an diesem Abend ein wenig aufleben lassen. Eine Bilderschau, zusammengestellt von Eberhard Kern, wird allein schon für genügend "Diskussionsstoff" sorgen. Das Orchester und die Combo der Schule werden musikalisch unterhalten.
Mit einem ökumenischen Gottesdienst, den die Pfarrer Nicola Enke-Kupffer und Hans-Peter Fischer am Sonntag, 10.30 Uhr, als Wortgottesdienst gestalten werden, geht es bereits am Morgen nach dem Festakt weiter. Die Theater-AG tritt mit der Burleske von Johann Nestroy "Die schlimmen Buben in der Schule" gleich an den vier darauf folgenden Abenden (20 Uhr) in der Aula auf. Am Freitag darf das gute Tuch beim Schulball in der Aula wieder mal aufgetragen werden. Den pompösen Abschluss-Tusch setzt die Aufführung der "Carmina Burana" am Samstag und Sonntag, 21. und 22. November, 20 Uhr, in der Donauhalle B. Dafür werden rund 300 Akteure in Chor und Orchester sorgen.
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