Ein
"Tschüs, Deutschland"
Susann Häfner geht in USA
DONAUESCHINGEN (mev). Die 16-jährige Schülerin Susann Häfner aus Donaueschingen geht für ein Jahr in die USA. Dort wird sie zur Schule gehen und mit einer Gastfamilie leben. Sie erhielt im Rahmen des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms ein Stipendium für den Austausch in den USA, die Förderung finanziert ihr den Aufenthalt.
Siegfried Kauder, CDU-Bundestagsabgeordneter für den
Schwarzwald-Baar-Kreis, wählte sie dafür aus und übernahm auch gleichzeitig ihre Patenschaft. Susann Häfner selbst stieß durch einen Artikel in der Zeitung auf diese Möglichkeit des deutsch-amerikanischem
Jugendaustauschprogrammes.
Bislang war sie eine erfolgreiche Schülerin am Donaueschinger Fürstenberg Gymnasiums, erhielt sogar Auszeichnungen für ihre Leistungen. Zuletzt besuchte sie dort die zehnte Klasse. 1 Am Freitag 15. August ist es für Susann
Häftner endlich soweit, sie wird für zehneinhalb Monate in die USA fliegen.

Kauder schickt 16-Jährige über den großen Teich
Susan Häfner nimmt am Parlamentarischen Programm für den Schwarzwald-Baar-Kreis teil
Donaueschingen. Susann Häfner hat es geschafft. Sie nimmt als Kandidatin des Schwarzwald-Baar-Kreises am Parlamentarischen Partnerschaftsprogramm des Deutschen Bundestags in Zusammenarbeit mit dem Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika teil und fliegt am 15. August in die USA. So wird der 16-jährigen Donaueschingerin ein einjähriger Aufenthalt bei einer amerikanischen Gastfamilie in Missouri ermöglicht. Ihre Patenschaft übernimmt Bundestagsabgeordneter Siegfried Kauder.
Susann Häfner kann es noch gar nicht glauben. So lange war doch der Weg von der Bewerbung bis zur Nominierung. "Ich habe zufällig von dem Programm gelesen und mich spontan beworben", erzählt die Schülerin des Fürstenberg-Gymnasiums. Außerdem sei sie in Englisch schon recht gut und einen Auslandsaufenthalt stand sie seit jeher offen gegenüber.
Ihre Bewerbung ging Ende September raus, darauf folgte im November eine Einladung nach Freiburg zum so genannten "Auswahl-Interview". Hier wurden neben den Englischkenntnissen die Sozialkompetenz der Bewerber getestet, vermutet Häfner. Auch politische und geschichtliche Kenntnisse wurden hinterfragt. Die letzte Hürde nahm die geborene Essenerin Anfang Februar. Zu diesem Zeitpunkt lud sie Bundestagsabgeordneter Siegfried Kauder ein. Und einen Tag nach dem "interessanten Gespräch" lag die Nominierung per Brief im Briefkasten der Häfners.
Nun sind es noch zwei Wochen, bis es für die 16-Jährige Abschied nehmen heißt. "Klar werd ich Heimweg haben, aber das hat doch
jeder", winkt Häfner lächelnd ab. Ansonsten freut sie sich riesig auf die Familie und deren 15-jährige Tochter Bree. Auch auf die Highschool ist sie mächtig gespannt. Immerhin läuft es in den Staaten ja einiges anders.
Die Gastgeschenke hat die Schülerin auch schon gekauft: Kochbuch für die Gastmutter, ein Film über Deutschland und jede Menge Gummibärchen und Schokolade wird sie Mitte August in den Koffer packen: "Da sind die Amerikaner scheinbar ganz wild drauf", meint Susann Häfner und strahlt über das ganze Gesicht.
Von Suzanne Spieldenner
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