Bei eisigem Wind den Vesuv hinauf
Donaueschinger Gymnasiasten unternehmen einwöchige Studienfahrt
nach Italien
Von Leonie Weißhaar

Donaueschingen. 44 Schüler des Fürstenberg-Gymnasiums und des Abendgymnasiums Schwenningen kehrten am Montag von einer Italienreise zurück. Eine Woche verbrachten sie mit vier Lehrern in Sorrent am Golf von Neapel.
Die Studienfahrt wurde von den Lateinlehrern Manfred Zirnig, Uwe Becker und Ulrich Bruske organisiert, Bernd Heinowski begleitete die Truppe. Nach 16 Stunden Fahrt erreichte der Bus das Dorf Meta, einen Vorort von Sorrent 80 Kilometer von Neapel entfernt. Dort wurden im Laufe der Woche Sehenswürdigkeiten besichtigt. Die durch einen Vesuvausbruch 79 n. Chr. verschüttete Stadt Pompeji stand im Mittelpunkt.
Ähnlich wie Pompeii erging es der Stadt Herculaneum, die allerdings von einer Schlammlawine, die durch den Ausbruch des Vesuvs erzeugt wurde, überrollt wurde.
Bei eisigem Wind bestieg die Reisegruppe den Vulkan und lernte die
rauen Seiten des Berges kennen. Dennoch war das Wetter die acht Tage über heiß und sonnig. So genossen die Schüler das Baden im Meer und die lauen Nächte. Zudem besichtigte man drei griechische Tempel in Paestum, das Landesmuseum in Neapel, die phlegräischen Felder in der Solfatara (aktive Vulkane) und den Averner See. Mit dem Schiff setzte man zur Insel Capri über. Tiefe Eindrücke hinterließ auch die Fahrt entlang der Costa Amalfitana, eine der schönsten Küstenstraßen der Welt, nach Amalfi.
Wie im Fluge verstrich die Urlaubszeit, aber die Rückreise über Rom bildete einen gelungenen Abschluss. Dort wurden das Kolosseum, das Forum Romanum, die Spanische Treppe und natürlich die Fontana di Trevi besichtigt. Die Lehrer erwiesen sich als hervorragende Führer und erläuterten die geschichtlichen Hintergründe. Mit dem Wurf einer Münze in den Trevibrunnen gaben die Schüler der Stadt Rom das Versprechen, irgendwann zurückzukehren.
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