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IMS will Schule besser machen

Unternehmen stiftet den mit 3000 Euro dotierten Schulprojekt-Preis


Donaueschingen. Die treibende Kraft, weltweit - das ist der Anspruch der IMS Gear GmbH. Auch in der Region will das Unternehmen Anstöße geben, vor allem wenn es um die Sicherung des Standorts geht.

Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Rekrutierung von Arbeitskräften, die zunehmend nicht mehr die Voraussetzungen mitbringen, die in der Wirtschaft gefragt sind. Die Anforderungen der Märkte und Kunden an sein Unternehmen stiegen immer schneller, würden immer komplexer, so Benedikt Lenhart, Personalleiter bei IMS Gear. Um erfolgreich am Markt bestehen zu können, sei nicht nur Wissen gefragt, sondern in erster Linie die soziale Kompetenz der Mitarbeiter. Die wird bestimmt durch die Lern- und Veränderungsbereitschaft, durch die Fähigkeit sich auszutauschen und richtig zu handeln. Doch gerade hier macht Lenhart Defizite bei Schulabgängern und jungen Auszubildenden aus. Die Bedeutung der sozialen Kompetenz für den späteren Beruf sei nur unzureichend bekannt.

Um das zu ändern, so Lenhart, brauche es die lokale Kooperation zwischen Schule, Wirtschaft und Eltern. Der Beitrag von IMS Gear besteht darin, Projekte im Umfeld Schule, Gesellschaft und Wirtschaft anzustoßen. Als Anreiz für die Schulen sollen die drei besten Projekte prämiert werden. Dazu stiftet das Unternehmen den Schulprojekt-Preis, der mit 3000 Euro dotiert ist. Lenhart ist überzeugt, dass die Projektarbeit ein gutes Instrument sei, um neben der fächerübergreifenden Stoffvermittlung benötigtes Wissen zur Sozial- und Handlungskompetenz einzuüben. Die Projektarbeit werde in den Schulen vernachlässigt. Lediglich an den Hauptschulen wurde der Einstieg bereits gefunden und in diesem Schuljahr die Projektprüfung eingeführt.

Unter Projekt versteht Lenhart eine für die Schülergruppe neuartige und komplexe Aufgabe mit einer klaren Zielsetzung. Die Projektleitung soll von den Schülern entwickelt werden, Lehrern oder Eltern ist lediglich die Rolle des Coachs zugedacht. Teil des Wettbewerbs ist auch die Dokumentation und persönliche Präsentation der Projektarbeit Anfang Juni 2003. Der Wettbewerb richtet sich an Schüler ab der fünften Klasse in allen Schularten der Region um die Unternehmensstandorte in Eisenbach und Donaueschingen. Angeschrieben wurden neben den Schulleitungen auch die Vorsitzendenden der Elternbeiräte.

Dass auch die Eltern gezielt angesprochen werden, hat für Lenhart seine Berechtigung. Schließlich gehe es auch darum, die Eltern näher an die Schule heranzubringen, wobei auf die Inhalte abgestellt wird. Lenhart sieht es als Aufgabe der Eltern, mehr zu leisten für die Entwicklung der Schulklasse, und zwar nicht eben nur im geselligen Bereich. Auch die Eltern sollen einen Beitrag leisten, dass die Schulen auf die sich ständig verändernden Anforderungen an Arbeitsplätze reagieren.


Von Olaf Nopper

Dokumentation aus dem Schwarzwälder Boten / Lokalredaktion Donaueschingen  
 Datum:  2-7-02

Hinweis:

An dieser Stelle veröffentlichen wir Presseberichte die sich mit unserer Schule befassen.
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