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Ehemalige Kunstlehrerin 
am Fürstenberg-Gymnasium,
feiert ihren 70. Geburtstag


Nach Stationen in Wuppertal, Hamburg und Düsseldorf lebt Christel Hering heute in Donaueschingen / "Neugier hält jung"

Christel Hering,

Assessorin des Lehramtes "Kunst",
wohnhaft an der Klenkenreute in Donaueschingen, 
feiert heute ihren 70. Geburtstag.


DONAUESCHINGEN (ulm).

Unzählige Schüler am Fürstenberg-Gymnnasium erhielten von ihr den ersten Einblick in das schöne Fach und speziell der Malerei. Noch heute, mit einigen Jahren Abstand zu ihrer beruflichen Tätigkeit, ist die Jubilarin mit der Malerei eng verbunden und immer noch auf der Suche nach Neuem auf diesem Gebiet.

"Neugier hält jung", weiß sie zu berichten. Christel Hering, geborene Kaletsch, ist in Wuppertal geboren und mit einem älteren Bruder aufgewachsen und studierte in Düsseldorf. Dort erhielt sie ein Auslands-Stipendium für ihre künstlerische Weiterbildung. In der damaligen Zeit war es allerdings nicht möglich, das Studium im Ausland fortzusetzen und sie wechselte mit der Stipendiums-Unterstützung nach Hamburg. Nachdem sie erfolgreich ihren Abschluss gemacht hatte, war sie als Referendarin beim Schulamt Wuppertal beschäftigt. Hier in Wuppertal lernte sie auch ihren zukünftigen Ehegatten kennen, den sie 1962 heiratete und dem sie zwei Kinder schenkte. Eine Anstellung fand sie später in Opladen. 1974 wurde in Donaueschingen das Fürstenberg-Gymnasium ihr neues berufliches Zuhause und Betätigungsfeld.

1997 ging sie in den verdienten Ruhestand, den sie gemeinsam mit ihrem Ehemann, der bei derselben Schule unterrichtete, antrat und mit Malerei, vielen Reisen, Wanderungen und vor allem in ihrem schönen Eigenheim, das sie 1979 bezogen, mit vollem Tatendrang genießt. Ihre Kunstwerke, die bei Ausstellungen in der Sparkasse in Donaueschingen, in der Firma Hanhart in Gütenbach und schon zwei Mal in Berlin zu bewundern waren, fertigt sie ohne Skizze.

Bei der Gesellschaft für Musikfreunde und im Geschichtsverein Baar ist sie tätig und unterstützt den Ehemann bei seiner Tätigkeit als Schatzmeister der Briefmarken- und Münzensammler.


Dokumentation aus der Badischen Zeitung > 2-8-02<  Lokalausgabe Donaueschingen