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Die verpasste Revanche der Abiturienten

Fürstenberg Gymnasiasten unterliegen ihren Lehrern in einem Fußball-Freundschaftsspiel

Die "Fußball-Stars" des diesjährigen Abiturjahrgangs forderten ihre alten Lehrer vom Fürstenberg-Gymnasium zu einem spannenden Spiel - am Ende unterlagen sie jedoch knapp den Pädagogen mit 4:2.

(Bild: Kunz)

Neun Jahre haben sie unter ihren Lehrern gelitten. Die Schüler des Fürstenberg Gymnasiums ertrugen Berge von Hausaufgaben, unangekündigte Tests und diese hässlichen Quietschgeräusche, verursacht von Kreidestiften, die über die Tafel kratzen. Am Mittwochabend war jetzt die Zeit der Revanche gekommen, das traditionalle Lehrer-Abiturienten-Fußballspiel stand an. Ein passender Termin, ist doch gerade ganz Deutschland im Fußballfieber.
Die "Star-Auswahl" der Abiturienten, angeführt von Spielführers Holger Kunz, wusste das Publikum hinter sich. Über 200 Zuschauer säumten den Spielfeldrand. Mit einer kleinen Sensation traten die Schüler den Lehrern gegenüber: Das erste Mal in der Geschichte dieser Begegnungen spielte auf Seiten der Herausforderer ein Mädchen mit. Daniela Gihr aus Blumberg, Hobby-Spielerin in einer Frauenfußballmannschaft, unterstützte ihre Teamkollegen. Um 18 Uhr pfiff Schiedsrichter Thomas Sauter, der mit seinen beiden Linienrichtern das Spiel als Training für die nächste Saison in der Landesliga nutzte, das Spiel an. Mit einem echten WM-Ball wurde die spannende Partie ausgetragen. Schon nach dem Anpfiff war den Zuschauern klar: Die Abiturienten werden es nicht leicht haben gegen die erfahrenen Pädagogen. Und sie sollten Recht behalten. Einen 4:2 Sieg, in einem dennoch knappen Spiel, erkämpften sich die Lehrer. Ulrich Brusske, Volker Danneberg, Robin Dey und Christian Herde versenkten den Ball im Netz. Auf der Zuschauer-Bank der Lehrer wurden bei jedem Treffer La-Ola-Wellen entfacht. Die Schüler hatten dagegen nur zwei Mal Grund zum Jubeln. Stefan Kaiser und Eduard Schüle trafen. Viele Chancen der Schüler wurden vergeben. Mit der Revanche ist es also nichts geworden, doch alles in allem war es eine faire Begegnung, an der sowohl die Spieler als auch die Zuschauer jede Menge Spaß hatten.

(tk)


Dokumentation aus dem Südkurier  > 28-6-2002<      Lokalausgabe Donaueschingen

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