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Seit Beginn des Schuljahrs ist Rudolf
Strasser in seinem neuen Amt und hat sich nach eigenen Worten bereits
gut eingelebt. Neues gebe es an der Schule nicht nur äußerlich durch
den Anbau, sondern auch im Lernbereich. "Es wird uns in den nächsten
Jahren nicht langweilig werden, die Schule wird anstrengender, aber auch
lebendiger", versprach Strasser in seinem Rück- und Ausblick auf
das Schulwesen im Wandel der Zeit.
Jede Menge guter Wünsche konnte Strasser von seinen Kollegen,
Oberschulamtsverteter, Oberbürgermeister und nicht zuletzt von seinen
Schülern entgegen nehmen. Allesamt wünschten ihm für seine Aufgabe,
die in den kommenden Jahren auch durch den Strukturwandel innerhalb der
Schulen viel Neues mit sich bringen werde, alles Gute.
Ein guter Anfang sei der neue Anbau, der nur innerhalb weniger Monate
gebaut werden konnte. "Kaum war das schriftliche Abitur vorbei, da
gingen die Bauarbeiten auch schon los", erinnerte sich Hans-Jürgen
Martin, stellvertretender Leiter des Gymnasiums. Nur aufgrund der guten
Zusammenarbeit aller Beteiligten sei die zügige Fertigstellung des Gebäudes
innerhalb weniger Monate möglich gewesen.
Zehn neue Klassenzimmer sind im Anbau entstanden. Rund sieben Millionen
Mark wurden in den vergangenen Jahren in die Schule investiert. Zusätzlich
bekamen auch die Fachräume für 450 000 Mark eine neue Ausstattung und
wurden auf den neusten Stand gebracht. "Das kommt den Schülern,
den Lehrern, der ganzen pädagogischen Atmosphäre zu Gute",
betonte Oberbürgermeister Dr. Bernhard Everke. Die räumlichen Engpässe
seien nun beseitigt. Dies habe man nicht zuletzt dem Zuschuss des Landes
in Höhe von zwei Millionen Mark zu verdanken, sagte er.
Pfarrer Dr. Otto Scheib und Pfarrerin Nicola Enke-Kupffer gaben den Räumen
den kirchlichen Segen, bevor Stadtbaumeister Heinz Bunse den Gästen die
Klassenzimmer zeigte.
Von Stefanie Langer (sb)
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