Schüler
gegen Mobbing
SMV des Fürstenberg-Gymnasium mit zweitägiger Zukunftswerkstatt

Kurze Pause fürs Gruppenbild: Alle
Teilnehmer der SMV-Zukunftswerkstatt 2001
vor dem Jugendheim Mariahof in Mistelbrunn
Baar - Wie in jedem Jahr trafen sich in der vergangenen
Woche die Klassen- und Kurssprecher der Jahrgangstufen fünf bis 13 des
Fürstenberg-Gymnasiums für zwei Tage in Mistelbrunn, um sich gegenseitig kennenzulernen
und Aktivitäten für das kommende Schuljahr zu planen. Die in Kleingruppen aufgeteilten
Schüler, rund fünfzig an der Zahl, erarbeiteten Organisationsmöglichkeiten,
Vorgehensweisen und Verbesserungsvorschläge zu den verschiedenen Themen wie Filmnacht,
Projekt- und Sporttage, Informationswoche und Schulball am FG. Besonderen Zuspruch erhielt
die Info-Woche als eine Aufklärungsmöglichkeit für aktuelle und wichtige Themen wie
Gewalt oder Islam.
Der zweite Tag stand unter dem Motto "Was du nicht willst, das man dir tut, das füg'
auch keinem anderen zu." Mit der Methode der "Zukunftswerkstatt" wurden in
drei Phasen Realisierungs- und Umsetzungsmöglichkeiten von den Schülern gesammelt, mit
Hilfe derer der Gewalt, insbesondere das auch in der Schule von den Kleinsten schon
wahrgenommene "Mobbing", entgegengewirkt werden soll.
Alle engagieren sich
Als erfreulich wird bewertet, dass auch die Jüngsten sich in die Gespäche einbrachten
und engagiert und eifrig mitarbeiteten - wovon sich auch Schulleiter Rudolf Strasser, der
die Schüler in Mistelbrunn besuchte, überzeugen konnte. Trotz des intensiven Arbeitens
der Schüler kam das gegenseitige Kennenlernen untereinander nicht zu kurz, gemeinsame
Spiele beim Abendprogramm taten ihr übriges dazu. Ein Schülerküchenteam sorgte für das
leibliche Wohl aller. So zeigten sich die beiden Verbindungslehrer der SMV, Simone Kramer
und Volker Danneberg, zufrieden über Inhalt und Ablauf der Jahrestagung der SMV. Die
Veranstaltung habe ihre Aufgabe des Kennenlernens untereinander und des Erarbeitens von
möglichen Organisationsabläufe zu bestimmten Vorhaben gut erfüllt.
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