zurück Schwarzwälder Bote - Online


 

Schüler leiden unter falscher Wahl am meisten

Podiumsdiskussion im Foyer der Donauhalle


Donaueschingen (sb). "Etwa ein Viertel aller Schüler sind an der falschen Schule", dies war die Kernaussage der Donaueschinger Schulleiter bei einem Gespräch mit Ministerin Dr. Anette Schavan zu allgemeinen Schulproblemen im vergangene Herbst in Donaueschingen.


Die Auswirkungen dieser Situation für den Schulalltag sind gravierend. Für die Schulen (Gymnasien und Realschule) bedeutet dies, dass eine verhältnismäßig große Zahl an Schülern nur mit Mühe die Unterrichtsziele erreicht und für das Vorwärtskommen der Klasse insgesamt eher ein Hemmnis darstellen.

Die Schüler leiden in diesen Fällen in der Regel permanent unter zu hohem Leistungsanforderungen. In der Hauptschule hingegen fehlen diese Schüler. Dort könnten sie problemlos dem Unterricht folgen. Sie würden dort vermutlich als "Zugpferd" zur Hebung des Unterrichtsniveaus und damit zur gewünschten Stärkung der Hauptschule beitragen.

Das Problem entsteht deshalb, weil die Eltern sehr oft die Grundschulempfehlungen nicht akzeptieren wollen. Eine Alternative zu den Grundschulempfehlungen wäre eine Prüfung. Zur Diskussion über Lösungen findet eine öffentliche Diskussionsrunde mit den kulturpolitischen Sprechern der vier Landtagsfraktionen von Baden-Württemberg am Donnerstag, 29. November, 19 bis 21.30 Uhr, im Foyer der Donauhalle statt.

 

Dokumentation aus dem Schwarzwälder Boten / Lokalredaktion Donaueschingen  
 Datum:  16-11-01

zurück zur Presse-Hauptseite auf dieser Seite nach oben