Wieder
zurück in der Heimat sind
25 Schüler der achten Klasse am Fürstenberg-Gymnasium
von ihrem zweiwöchigen Austauschaufenthalt in Millau/Südfrankreich.
Es war die 26. Begegnung zwischen beiden Schulen. Eine
weite Busfahrt hatte alle in einer langen Tagesfahrt
sicher nach Millau, einer 22.000-Einwohnerstadt im
französischen Süden, gebracht. Spannend war dann
nach der Ankunft an der Partnerschule, dem Collège
Marcel Aymard, die erste Begegnung mit dem zugeteilten
französischen Schülern, wobei einige der
Donaueschinger Mädchen auch einen Jungen als
Austauschpartner bekamen.
Dann begann sogleich ein langes Wochenende in der
französischen Familie, denn in Frankreich war der
Dienstag, der 8. Mai, ein Feiertag. Da konnte sich
jeder Schüler darin erproben, weit weg von zuhause in
einer (noch) fremden Familie mit einer anderen Sprache
sich zurechtzufinden und wohlzufühlen.
Das Wetter zeigte sich in den ersten Tagen allerdings
weniger von der sonnigen Seite. Täglich kam während
der Schultage ein jeder mit seinem Partner aus der
Stadt oder verstreuten Nachbarorten zum Collège; die
deutschen Partner verbrachten dort zwei Stunden mit
den begleitenden Lehrern, Gabriele Rottenecker und
Eberhard Kern, die jungen Franzosen ihren normalen
Unterricht, der in Frankreich meist bis zum späten
Nachmittag dauert. Währenddessen konnten die
Donaueschinger zu den verschiedensten Unternehmungen
starten: Besichtigung der Stadt, einer Ausgrabungsstädte
von Töpfereibetrieben aus römischer Zeit oder dem
Stadtmuseum. |
Ein
besonderes Ereignis war die Tagesexkursion an das
Mittelmeer, mit einer Fahrt durch die Camargue.
Ebenfalls aufregend verlief ein Kajak- und
Rafting-Nachmittag auf dem Tarn-Fluss, der nach
Durchlauf seiner berühmten Schlucht (Gorge du Tarn)
Millau durchfließt. Einer geplanten Wildwasserfahrt
auf einem besonderen Trainingsparcours kam den Schülern
ein Kleintransporter des Raftingunternehmens zuvor,
der unbemerkt und ohne gezogene Handbremse ins Wasser
gerollt war und über die Stromschnellen flussabwärts
vor den Augen der verwunderten Schülerschar seinen
Weg nahm, bis er glücklicherweise am Untergrund hängen
blieb und "gerettet" werden konnte. Erst
nach der erfolgreichen Bergungsaktion konnte dann die
Wildwasserfahrt mit den Booten wie geplant gestartet
werden.
Neben der Geographie und Geschichte des Landes kam
aber auch das moderne Kulturleben der Stadt Millau
nicht zu kurz. Die Schüler staunten über das
Kulturzentrum "C.R.E.A":
Hier finden sich die Stadtbibliothek, Spieleausleihe,
die Musikschule, Tanzstudios, Kunstschule,
Multimediaraum, ein Konzertsaal und verschiedene
andere Aktivitätsräume unter einem Dach in einem
rundum modernisierten Gebäude.
Am letzten Tag konnten die Schüler ihre Kenntnisse in
einem Stadtspiel beweisen. Noch während der
Aufenthaltstage wurden durch die Teilnehmer zahlreiche
Ereignisse des Aufenthaltes in Millau in Berichten und
Fotos festgehalten, eine Foto-Krimistory innerhalb der
Stadtkulisse "gedreht", was allesamt in Kürze
auf den Internetseiten des Fürstenberg-Gymnasium (www.fuerstenberg-gymnasium.de)
in Text und Bild veröffentlicht wird. |