"Begegnung der Schulmusik" ein Erfolg
Schüler boten Blasmusik in der Aula des Fürstenberg-Gymnasiums
"Begegnungen der Schulmusik": Keine Zauberformel,
aber eine realistische Plattform, auf der Schulen
unterschiedlichster Art und Musikvereine sich konzertant
produzieren können, ohne sich überfordern zu müssen. Dass
dieses vom Kultusministerium initiierte !-- TEXTANFANG>
Organisationsmodell sich als sehr segensreich erweisen kann,
davon durfte man sich am vergangenen Sonntagnachmittag in der
Aula des Fürstenberg-Gymnasiums überzeugen.

Dorthin luden die Spiel- und Flötengruppe und die
Jugendkapelle Donaueschingen, die Combo des Fürstenberg-Gymnasiums
sowie das Blasorchester der Realschule zum gemeinsamen
Konzert. Das erfreute in seiner Vielfalt nicht nur die
zahlreichen Zuhörer, sondern auch den Vertreter des
Kultusministeriums aus Stuttgart, Westendorf. Er sagte denn
auch zu, dass von der Landesregierung die Aktion
"Begegnung der Schulmusik" künftig auch finanziell
besser gefördert würde.
Dass jedwede Bemühung hier auf goldenen Boden fällt, zeigten
bereits die Kleinsten aus der Stadtkapelle. Regina Kessler
leitete die Klanggeschichte "Die kleine Blume", in
der die Flöten- und Schlagwerk-Kids für unterschiedliche Klänge
sensibilisiert werden. Mit drei Titeln stellt sich die erst
vor einigen Monaten gegründete Combo des Gymnasiums unter
Desiree Wittkowski vor, wobei vor allem "Pink
Panther" sehr fesch daherkam.
Das Blasorchester der Realschule unter der Leitung von Gerhard
Lauffer gab sich bereits recht routiniert. Weithin bekannte
Nummern gaben die rund fünfzig Spieler zum Besten "In
the mood", "The Entertainer", "Trumpet
Voluntarr" oder auch "Trompetenstück" von
Leopold Mozart und "Passspiel" von Telemann. Gerhard
Lauffer zeichnet höchstselbst für die Arrangements
verantwortlich, die in manchen Details etwas zu "dick
aufgetragen" wirken. Und das Joplin-Opus sollte man doch
mehr synkopenbetont, weniger preußisch, eher schmissiger
hinlegen...... Ansonsten aber: alle Achtung vor der Sauberkeit
des Musizierens.
Die Jugendkapelle der Stadtkapelle Donaueschingen unter Peter
Stelzl brachte wohl die besten bläserischen Leistungen rüber.
Beethovens "Yorkscher Marsch" erklang zünftig und
echt beethovensch-revolutionär. "Ja, das konnte der
Meister der "Eroica" auch. Stilsicher dann die
Wiedergabe der "Rumba Nina". Und dann drang man ein
in jene amerikanische Blasmusikwelt, in der sich unsere
Blasorchester immer mehr zu Hause fühlen.......
Der Vertreter des Kultusministeriums hatte also allen Grund
sich zu freuen. Die jungen engagierten Musikanten bekamen als
Anerkennung Urkunden.
Ulrich Dalm
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Dokumentation aus dem Südkurier
>27-3-01< Lokalausgabe
Donaueschingen
© Foto: Kern
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