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Bei der
Organisation der Schülerbeförderung kommen die
Organisatoren um folgende Gegebenheiten nicht
herum: Bis auf wenige Ausnahmen ist die Schülerbeförderung
in den Öffentlichen Personennahverkehr
integriert. Diesbezüglich eine Änderung
herbeizuführen, ist weder sinnvoll noch wünschenswert,
teilt die Stadt mit.
Das Ergebnis wäre eine wesentliche
Verschlechterung des Nahverkehrsangebotes.
Aufgrund dieser Sachlage nutzen Schüler in der
Regel für ihren Schulweg Linienbusse. Die Anzahl
der Fahrten dieser Busse, die Verkehrstage und die
Fahrzeiten richten sich nach dem jeweils gültigen
Kreisfahrplan.
Die Linien des Kreisfahrplanes werden von den
Busunternehmen in der Regel auf eigene Rechnung
gefahren. Die Einnahmen aus Fahrscheinverkäufen
an Schüler und Erwachsene und die Einnahmen aus
Zuschüssen müssen die Kosten des Busbetriebs
decken. Bei der Gestaltung des Fahrtenangebots
sind diese betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkte
zu berücksichtigen. Dies führt letztlich zu
einem Fahrplan, der sich an der Nachfrage
orientieren muss. An den Wochenenden und an
schulfreien Tagen ist deshalb das Busangebot
reduziert.
Organisatoren möchten Betrieb optimal
gestalten
Große Schwierigkeiten bei der Organisation der
Schülerbeförderung bereitet die Tatsache, dass
die Schulen den Unterrichtsbeginn und den
Unterrichtsschluss fast durchgängig auf die
erste, beziehungsweise sechste Stunde festgelegt
haben.
Diese einheitliche Stundenplangestaltung bewirkt
in der Schülerbeförderung starke
Verkehrsspitzen, die nur durch den Einsatz aller
verfügbaren Buskapazitäten und der verstärkten
Inanspruchnahme von Großraumbussen bewältigt
werden kann. In der übrigen Zeit werden die für
die Bewältigung der Verkehrsspitzen benötigten
Buskapazitäten jedoch nicht gebraucht.
Erschwerend bei der Organisation der Schülerbeförderung
wirkt sich auch aus, dass viele Schüler in den
Sommermonaten und im Frühherbst im
Kurzstreckenbereich mit dem Fahrrad oder dem Mofa
zur Schule fahren. Die Mitfahrt in den
Linienbussen wird solange wie möglich hinausgezögert.
Je nach Witterung fährt diese Schülergruppe
bereits ab Schuljahresbeginn im Oktober oder erst
im November/Dezember in den Linienbussen mit. Bei
kurzfristigen Wetterumschwüngen warten dann
jeweils oft doppelt so viele Schüler an den
Haltestellen als in den Tagen zuvor. Dieses Schülerverhalten
führt dazu, dass die Busunternehmen jeweils nur
bedingt und im Nachhinein auf die zusätzlichen
Fahrgäste reagieren können.
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