|
Groß war die
Freude bei Felix Maier und Nina Peter, die in
diesem Jahr die Goldene Uhr des Fürstenhauses als
bester Absolvent und beste Absolventin
entgegennehmen durften. Insgesamt wurden 35 Schüler
mit einem Preis oder einem Lob für herausragende
Gesamtleistungen bedacht. Daneben gab es
zahlreiche Auszeichnungen für besonders gute
Noten in den Leistungskursen (wir berichten noch).
Für großen Applaus sorgte die anschließende
obligatorische Rede durch den Jahrgangsbesten,
Felix Maier. Er stellte die Tendenzen der
Gesellschaft in Bezug zum Mikrokosmos Fürstenberg-Gymnasium
und griff auf ironische Weise Themen wie
Sprachpanscherei, Anglizismen oder die Tücken des
Multimedia-Zeitalters auf. Die launige und gut
verständliche Ansprache sorgte beim Publikum
sichtlich für Begeisterung. Nach einer ausführlichen
Stärkung am Büffet für alle Beteiligten begann
gegen 22.15 Uhr das Programm. Den Auftakt machte
Ferdinand Martin mit einer Kostprobe seiner
musikalisches Können. auf dem Marimbaphon.
Danach bedankten sich die einzelnen Leistungskurse
(LK) mit kleinen Ratespielen oder Aufführungen
bei den Lehrern, von denen sie die letzten zwei
Jahre betreut worden waren. Besonders gelungen war
die Quizshow des Kunst-LKs. Die Schüler hatten
Werke berühmter Künstler nachgestellt und als
Schwarz-Weiß-Fotografie festgehalten. Diese
wurden dann an eine Leinwand projiziert und Lehrer
Karl Ackermann musste die Ursprungs-Gemälde und
Skulpturen erraten. Amüsant waren unter anderem
auch eine Vorführung des Englisch-LKs, der das
berühmte Silvester-Stück "Dinner for one"
parodierte und ein als Multimedia-Präsentation
aufbereiteter Rückblick in Form eines
Wetterberichtes durch den Erdkunde-LK. Auch ein
von Christine Wölfle choreographierter
Gruppentanz konnte das Publikum begeistern.
Geradezu furios und für viele der Höhepunkt des
Abends war jedoch eine Inszenierung des
Latein-Grund- und Leistungskurses. In
"Eckarts Geburtstag" wurde eine Party im
Lehrerzimmer dargestellt, bei der nach und nach
einzelne, von den Schülern gespielte, Pädagogen
des Gymnasiums eintrudelten, um zu gratulieren.
Auf's herrlichste wurden dabei die Marotten und
Eigenarten der Lehrkräfte auf die Schippe
genommen. Die Darbietung wurde mit ständigen
Lachern aus dem Publikum und minutenlangem Applaus
belohnt.
Zum Abschluss des Abends betraten die Absolventen
nacheinander in alphabetischer Reihenfolge die Bühne,
um zusammen das Lied "Freiheit" von
Marius Müller-Westernhagen anzustimmen. Am Ende
des Songs regnete es Luftballons auf die
Abiturienten. Bis in die frühen Morgenstunden
dauerte die anschließende Party.
|