Donaueschingen
(kew) Bei seinem letzten Auftritt als Schulleiter des
Fürstenberg-Gymnasiums bei einer Abitursfeier hat
Direktor Manfred Glunk noch einmal richtig tief in die
"Portokasse" greifen dürfen. Gleich zwölf
Schüler erreichten einen Zeugnisschnitt zwischen 1,0
und 1,5 und erhielten am Samstagabend beim Abiball in
der Donauhalle dafür Schulpreise. Bei 24 Schülern
steht ein Lob im Zeugnis.
Eine glatte 1,0 gab s gleich zweimal, nämlich für
Felix Maier und Christoph Keßler. Doch auch für
herausragende Leistungen in einzelnen Fächern gab es
· wie üblich · viele Sonderpreise. Klar, dass sich
bei soviel Freigiebigkeit auch die Schüler nicht
lumpen ließen und ihren Lehrern mit originellen oder
hochprozentigen Geschenken für die gute Prüfungsvorbereitung
dankten.
Etwas Besonderes hatten sich die Schüler zum Beispiel
für Lateinlehrer Eckart Zundel ausgedacht. Ihm überreichten
sie eine selbstgebastelte Büste, die dem Kopf des
Altphilologen täuschend ähnlich sieht. Auch
Kunsterzieher Ackermann bekam ein selbstgestaltetes
Kunstwerk.
Während einer langen Schulzeit von 13 oder noch mehr
Jahren haben Lehrer und Schüler so manchen Kampf
auszufechten. Doch davon war am Samstagabend in der
Donauhalle auch sonst wenig zu spüren. Harmonie prägte
den Abiball der diesjährigen 13er des Fürstenberg-Gymnasiums,
zu dem 550 Eltern, Lehrer und Schüler gekommen waren.
Freundliches Resümee
in überwiegend freundliches Resümee war es, das die
Schüler über ihre Schulzeit zogen. Tanzend, mit
parodierenden Vorführungen oder in einem Theaterstück
ließen die Schüler die letzten beiden Jahre der
Oberstufe Revue passieren. Andreas Hirling und Nicole
Preisinger sowie Anne Jordan und Daniel Zirnig führten
humorvoll durchs abwechslungsreiche Programm, das sich
bis um 0.30 Uhr hinzog. Die anschließend für den
ausgelasseneren Teil des Abends engagierte Tanzband
brauchte ihre Instrumente eigentlich gar nicht mehr
auspacken. Die Abiturienten ließen dem langen
Ballabend lieber eine noch längere Nacht an der Bar
folgen.
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Bis
es soweit war, war der Direktor noch einmal gefragt,
der die Fächerpreise übergab. Besonders
begehrt:
Die beiden Goldenen Uhren, die das Fürstenhaus
für die beste Abiturientin und den besten
Abiturienten sponsert. Sie gingen an Nina Peter und
Felix Maier.
Der Scheffelpreis (Deutsch) ging an Andrea
Vetter, der Englischpreis an Nina Peter, Christine
Kornhaas erhielt den Preis der Deutsch-Französischen
Gesellschaft, der Apollinaire-Preis der
Robert-Bosch-Stiftung (ebenfalls Französisch)
ging an Anja Keller. Die Stiftung Humanismus heute
zeichnete Felix Maier, Sabine Menz und Daniel Zirnig
aus, beim Wettbewerb Alte Sprachen waren Felix
Maier und Maria Bohnert erfolgreich.
Die Franz-Schnabel-Medaille (Geschichte) wurde
Felix Maier verliehen, den Energie-Dienst-Preis
von KWL und KWR für gute Leistungen in den
Naturwissenschaften teilen sich Reinhard Nopper und
Christoph Keßler. Ein Buchpreis der Deutschen
Physikalischen Gesellschaft und der Ferry-Porsche-Preis
ging an Thomas Tomoff, der wie auch Reinhard
Nopper, Eoldy Hofmann und Alexander Baumann eine DPG-Mitgliedschaft
erwarb. Der Karl-von-Frisch-Preis (Biologie)
ging an Sabine Menz und die Alfred-Maul-Medaille (Sport)
erhielt Tobias Haushahn.
Schließlich
erhielten Klassenpreise:
Felix Maier,
Christoph Keßler, Nina Peter, Thomas Tomoff, Andrea
Vetter, Sabine Menz, Reinhard Nopper, Elody Hofmann
Tamara Pokorny, Stafanie Stolz, Nicole Bräutigam und
Daniel Zirnig. Ein Lob erhielten: Elena
Stadlinger, Isabell Engesser, Christine Kornhaas,
Alexander Baumann, Eva Waldvogel, Hanna Ebinger,
Christine Wölfle, Christoph Olivier, Anne-Katrin Böhm,
Matthias Braun, Kerstin von Kutzleben, Thomas
Pfahlsberger, Alexandra Schilling, Marco Maier, Andrea
Berger, Almut Herrenbrück, Michael Stark, Julia Roßhart,
Tobias Haushahn, Markus Kern, Daniel Manger, Daniel
Vocke, Volker Schnee und Anita Becker. |