Drei Computer pro Klassenzimmer
Vernetzung der Schulen geht weiter · Netzwerkbetreuer
endlich in Sicht
Donaueschingen (kew) An Donaueschingens
Schulen soll es künftig in allen Klassenräumen
Multimediaecken mit zwei bis drei Computern,
Internetanschluss, Scanner und Drucker geben. Diese Vision
breitete gestern Abend Bürgermeister Bernhard Kaiser vor dem
Hauptausschuss des Gemeinderates aus. Auch für die
fachgerechte Betreuung der Netzwerke an den Schulen wird es
demnächst offenbar eine Regelung geben.
Bislang bemühen sich engagierte Lehrer in ihrer Freizeit
darum, die Schulsysteme am Laufen zu halten. Doch damit sind
sie eigentlich überfordert. Professionelle Betreuer müssen
her. Die will die Stadt zwar immer noch nicht finanzieren,
inzwischen bahnt sich mit dem Land aber eine Einigung über
die Aufteilung der Kosten an. Demnach will die Landesregierung
allen Gemeinden offenbar mehr Geld zur Verfügung stellen.
Für Pädagogik ist das Land zuständig, für Sachkosten die
Gemeinde. Und natürlich will auch die Stadt Donaueschingen
die kostspielige Ausstattung der Schulen mit Computern nicht
allein bestreiten. "Wir bewegen uns hier an der
Schnittstelle zwischen Pädagogik und Sachkosten",
betonte Bürgermeister Kaiser. Dies scheint nun auch das Land
einzusehen, das nun doch weiter Zuschüsse für Computer
zahlen wird. Die will man auch in Donaueschingen nutzen.
"Wir wollen modern bleiben", versicherte Oberbürgermeister
Bernhard Everke.
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Dokumentation aus dem Südkurier
>19-10-00< Lokalausgabe
Donaueschingen
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