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Die Schülerinnen und Schüler des Leistungs-
und Grundkurses Latein und ihr Lateinlehrer Eckart
Zundel haben ein Stück ausgewählt, das im Jahr
160 vor Christus uraufgeführt wurde. In der
Terenz-Komödie geht es um Erziehungsgrundsätze,
die schon damals im Alten Rom diskutiert wurden:
Soll man Kinder sich frei entwickeln lassen und
auf die von Natur aus gute Veranlagung des
Menschen hoffen? Oder ist es notwendig, ihnen
Moral und Anstand mit strengen Methoden
"einzubläuen"?
Letzteres praktiziert Demea, der auf dem Lande
wohnt und sich sein Leben erarbeiten muss, an
seinem Sohn Ctesipho. Demeas Bruder Micio aber,
den den Bruder des Ctesipho, Aischinus, adoptiert
hat, lässt diesen in aller Freiheit aufwachsen
und toleriert seine Eskapaden, obwohl sie ihm
manchmal zu weit gehen.
Das Thema der antiken Komödie "Die Brüder"
hat auch nach 2160 Jahren nicht an Aktualität
verloren. Zur zusätzlichen Steigerung des Hör-
und Sehgenusses wird außerdem das historisch und
architektonisch reizvolle Ambiente der römischen
Badruine beitragen.
Die Stadtverwaltung Hüfingen und das Fürstenberg-Gymnasium
freuen sich schon jetzt auf viele Zuschauer, die
beim ersten gemeinsamen "Römischen
Abend" in der Römerbadruine dabei sein möchten.
Auch für Speis und Trank nach Römerart ist
bestens gesorgt. Als besondere Überraschung wird
sich der Dichter Terenz höchstpersönlich in den
Thermen von Brigobannis einfinden und einige Worte
auf Lateinisch zu den Zuschauern sprechen.
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