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Polizei bekehrt Straßencowboys
Profis leuchten Verkehrsrisiken aus
Erfolgreiche Verkehrserziehung für die Jahrgänge neun bis zwölf

Eine gute Resonanz verzeichnete das fünfköpfige Team der
Polizei
am Fürstenberg-Gymnasium. Die Beamten waren von den Schülern
begeistert, die sich kritisch mit der Thematik auseinander setzten.
Foto: Kern
Donaueschingen (gel). Für die Schüler der Jahrgangsstufe neun bis zwölf gab es in der vergangenen Woche eine etwas andere Stundenplanänderung. Die von der Polizei initiierte Verkehrserziehung hielt mit einem Infostand und Unterricht für eine Woche nun im Fürstenberg-Gymnasium Einzug.
»Gib acht!« heißt die Aktion, die bereits 1991 ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es jegliche Altersklassen über die Gefahren im Straßenverkehr aufzuklären, zugeschnitten auf die jeweilige Zielgruppe. So wird auch neben dem Auftritt in allgemein bildenden Gymnasien schon in den Grundschulen damit begonnen Verkehrs-Bewusstsein zu schaffen. Auch gibt es spezielle Aktionen für Senioren.
Das fünfköpfige Team der Polizei mit Erwin Weihing, Petra Maier, Roland Baumeister, Jürgen Sommer und Martin Straßacker ist ein professionell geschultes Lehrteam.
»Wir konnten beobachten dass sich die Schüler
sehr kritisch mit dem Thema auseinandersetzen«
Die fünf Fachmänner haben dadurch auch von vornherein keine Berührungsängste mit den Schülern, denn diese scheuten im Unterricht vor keinerlei Fragen zurück. »Wir konnten beobachten, dass sich bereits die Schüler in der Jahrgangsstufe neun sehr kritisch mit dem Thema
auseinander setzten«, so lobte Martin Straßacker.
So beschäftigten sich die Schüler in zweistündigen Unterrichtsgesprächen aktiv mit der von der Polizei gestellten Problematik. Durch die beachtliche Erfahrung der Beamten von teilweise bereits 20
Jahren Arbeit im Streifendienst bekamen die Schüler einen konkreten Einblick in so manche Polizei-Erfahrungen.
Die Stellwände in der Aula des Fürstenberg-Gymnasiums wiesen darüber hinaus mit einem Video auf Fehler im Straßenverkehr hin. Auch so manche Unfallstatistik sollte die jungen -Autofahrer
zum Nachdenken und in erster Linie zur Vorsicht anregen.
Obwohl es keine direkt messbaren Erfolge der Aktion gibt, so können Polizeistatistiken schon heute einen Rückgang in der Unfallstatistik verzeichnen, in denen junge Leute beteiligt sind. Martin Straßacker dazu: »Einzelne wird man nie ändern können, doch erreichen wir mit
dieser Aktion viele Autofahrer" die sich die Bilder und Einrücke zu Herzen nehmen«.
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