Schule wird zur Baustelle
Umbaustart im Herbst
Als im letzten Jahr die Anmeldung für das neue Schuljahr
vorbei war, wurde der Direktion klar, dass es in absehbarer
Zeit ein Platzproblem am Donaueschinger Fürstenberg-Gymnasium
geben wird, denn die Schülerzahl liegt im Moment bei 1095 Mädchen
und Jungs gegenüber 1079 im Vorjahr. Um dieses Problem zu
beseitigen, planen die Stadt Donaueschingen und ein Team des Fürstenberg-Gymnasiums
einen Um- beziehungsweise Anbau an der Schule. Dazu
interviewten wir den stellvertretenden Schulleiter Herr
Martin. Nachdem man beim Oberschulamt den Antrag gestellt
hatte, das Gebäude zu vergrößern, wurde ausgerechnet, wie
viele Zimmer benötigt werden. Folglich werden acht neue
Klassenzimmer und zwei neue Fachräume - einer für Bildende
Kunst und einer für Naturwissenschaften - entstehen. Der
zweistöckige Flügel wird in der Stockhöhe an das Restgebäude
angeglichen. "Da die naturwissenschaftlichen Räume sich
im ersten Obergeschoss befinden und es wenig Sinn machen würde,
den neuen Raum in den dritten Stock zu legen, wird demnächst
das Zimmer 230 zu einem naturwissenschaftlichen Raum
umgebaut", so Martin.
Starten wird der Umbau in diesem Herbst, wenn der
Gemeinderat das Geld zur Verfügung gestellt hat. Anfang der
Sommerferien 2001 startet auch der Bau des neuen dritten
Stockes. Auf die Frage - deren Antwort uns brennend
interessierte - ob die Bauarbeiten den Unterrichtsablauf
beeinträchtigen werden, antwortete der stellvertretende
Direktor: "Sie werden sicher den Unterrichtsablauf
beeinträchtigen, aber wir werden kaum Stunden wegfallen
lassen, also keine Sorge."
Steffen Kaupp, Markus Fink, Patrick Stadler |