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Schülerjobs

Ohne Moos nix los oder:
Ohne Knete keine Fete

Jobs, Jobs, Jobs: Immer mehr Schüler auf der Baar haben nach dem Unterricht noch längst keinen Feierabend

Handy, Kino, Konzertkarten, Markenklamotten, teure Parfüms, Kosmetika, Videospiele, dann noch der Urlaub mit Freunden - all diesen Luxus wollen sich Jugendliche heutzutage gönnen, doch alles zusammen geht leider nicht so einfach. Nur wenige genießen das Leben "sponsored by Daddy", für viele heißt es: Nach der Schule ist längst noch nicht Feierabend. Wer als Schüler einen-Nebenjob sucht, dem hilft ein Blick in den Stellenmarkt der Zeitungen weiter. Auch sich einfach mal im Bekanntenkreis oder direkt in den Geschäften umhören, soll schon wahre Wunder gewirkt haben.

Die Jobangebote für Schüler reichen von Babysitten und Nachhilfe, über Zeitungen austragen bis hin zum Bedienen in einem Café. Als Schüler verdient man heutzutage ungefähr 12 Mark in der Stunde; der Monatslohn ergibt sich dann daraus, wie oft und wie lang jeder arbeitet.

Nach dem Jugendschutzgesetz vom April 1976 ist das Arbeiten unter 15 Jahren zunächst verboten. Der Schüler darf eigentlich nicht an Wochenend.en und auch nicht nach 20 Uhr tatig sein. Es darf außerdem keine Akkordarbeit von ihm verlangt werden. Nach jedem Arbeitstag muss der Schüler zwölf Stunden Freizeit haben. Der Schüler darf jedoch trotz des Ziels, endlich mal eigenes Geld zu verdienen, die Schule nicht vernachlässigen. Schließlich muss er Hausaufgaben machen, für Klassenarbeiten lernen und sich auf den Unterricht vorbereiten.

Der Jugendliche will natürlich auch sein Leben genießen, sich mitFreunden treffen, seinen Hobbies nachgehen und alles mal ausprobieren. Andererseits sollte aber auch darauf geachtet werden, dass die Arbeit nicht überhand nimmt. Denn wenn man gleich nach der Schule anfängt zu arbeiten, dann erst spät abends nach Hause kommt, noch schnell die Hausaufgaben macht, sich dann endlich so gegen 12 Uhr nachts ins Bett legt und am Ende dann auch noch wegen dem ganzen Stress nicht richtig schlafen kann, nützt einem das ganze Geld nichts.

So kommen Schule und Freunde viel zu kurz. Sicher: Geld verdienen ist klasse, man ist unabhängiger von den Eltern, kann sich viele Luxusartikel leisten, die sich nicht jeder in dem Alter kaufen kann und man weiß dadurch auch all dies besser z zen,weil man ja sein eigens, arbeitetes Geld dafür hingeleg

Noch ein Vorteil des Jobb für jeden Jugendlichen der schmack auf das spätere Beru Der Schüler lernt, wie man s wirbt, wie der Alltag eines senen aussieht, wie man mit kollegen umgeht und wie m Zeit einteilt. Einen guten E macht es auch beim späteren g5ber, wenn man gewisse Vo nisse mit bringt.

Fazit: Das Arbeiten nach der in Maßen ist sicherlich ein Vorteil, vor allem aufgrund nanziellen Unabhängigkeit v Eltern.

MELANIE BINDER, JULI


Dokumentation aus dem Südkurier  >11-3-2000<    Sonderseite  Lokalausgabe Donaueschingen

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