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Technik-Probleme statt "www-Erlebnis"
Internet am Donaueschinger Fürstenberg-Gymnasium: Wie die Technik eine neue Medienwelt eröffnet



Da das Internet immer mehr an Bedeutung gewinnt, wurden vor einigen Monaten die alten Computer im Computerraum des Fürstenberg-Gymnasiums Donaueschingen mit staatlichen Zuschüssen durch neue Geräte ersetzt und ein Internetanschluss eingerichtet. Wegen technischer Probleme kann dieser aber vorerst noch nicht genutzt werden. Später sollen einmal Klassen im Rahmen des Unterrichts im Computerraum die Möglichkeit haben, mit dem Internet zu arbeiten. Im Zuge dieser Investition wurde auch begonnen jedes Klassenzimmer mit einer Telefonbuchse auszustatten, die den Zugriff auf das weltweite Datennetz ermöglicht. So soll das Internet mit Hilfe von mobilen Computern im Unterricht zugänglich gemacht werden. Die Schulleitung plant, wenn es finanziell möglich ist, dabei das Bildschirmbild mit Projektoren an die Wand zu projizieren. Im geplanten Erweiterungsbau der Schule soll es zudem einen Raum geben, in dem bestimmte Oberstufenschüler ohne Beaufsichtigung das Internet nutzen dürfen. Hierbei müssen sie sich aber mit ihrem Namen anmelden, so dass man nachher feststellen kann, welche Web-Seiten sie besucht haben. Zusätzlich wären laut Lehrer Eberhard Kern, dem Medienberater an unserer Schule, Programme notwendig, die den Schülern den Zugriff auf jugendgefährdende Seiten gar nicht erst möglich machen. Die anderen Klassenstufen werden voraussichtlich nie selbstständig im Internet surfen kännen, da dafür nicht genügend Computer vorhanden sind. 

Martin Fink, Matthias Olivier, Christoph Längle

Der Kommentar


Schüler ins Netz

Insgesamt finde ich es gut, wie das Fürstenberg-Gymnasium Donaueschingen mit dem Thema Internet verfährt. Allerdings wird der Ansturm auf die mobilen Computer fast noch größer sein, als derzeit auf die Videogeräte bei einem Fernseher mit Videorecorder pro Etage ist es für die Lehrer fast unmöglich, für den Unterricht ein solches Gerät zu bekommen.
Nicht ganz so schlimm, aber auch nicht problemlos läuft es mit dem Computerraum. Da dieses Problem nur durch Anschaffung weiterer PCs, die jedoch mit sehr großen Kosten verbunden ist, zu beseitigen ist, fände ich es sinnvoll, den Schülern (z.B. per Anmeldung) in der großen und/oder in der Mittagspause im Computerraum Zugang zum World Wide Web zu bieten wenn es nicht anders geht auch beaufsichtigt.
Gerade zum Sammeln von Informationen für Referate und Hausaufgaben eignet sich das Internet sehr gut. In ihrem eigenen Interesse müssten die Schüler dann aber auch mit aufpassen, dass die Geräte keinen Schaden davon tragen. 

Martin Fink


Dokumentation aus dem Südkurier  >22-1-2000<    Sonderseite  Lokalausgabe Donaueschingen

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