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Was Schüler in Kaminoyama erlebten

Donaueschinger Austauschschüler berichteten · Auch 2002 sehr preisgünstig?

Im August fand bereits zum sechsten Mal ein Schüleraustausch zwischen Donaueschingen und Kaminoyama statt. Die diesjährige Jugendgruppe setzte sich aus acht Jugendlichen aus Donaueschingen im Alter von 15 bis 21 Jahren und Studiendirektor Kaiser vom Fürstenberg-Gymnasium zusammen. Die Gruppe aus Deutschland war in Gastfamilien untergebracht, in denen überwiegend englisch gesprochen wurde, so dass eine gute Verständigung gewährleistet war. Jetzt schilderten die Zurückgekehrten ihre Eindrücke und Erlebnisse.
Es wurde das informative Besichtigungsproramm, welches von der Stadtverwaltung Kaminoyama organisiert wurde, gelobt. So vermittelten die Schüler beispielsweise Eindrücke von der Landschaft, Ausflügen ans Meer und dem nahegelegene Zao-Gebirge. Mit Besuchen einer höheren Schule, einer Fabrik, der Stadtbibliothek in Kaminoyama, verschiedenen Museen, Tempelanlagen und der Metropole Tokios wurde den Schülern eine Bandbreite des japanischen Lebens und Alltags aufgezeigt sowie Eindrücke über Japans Kultur und Geschichte vermittelt. Man war sich darüber einig, dass dieser Aufenthalt ein einmaliges Erlebnis darstelle, eine große Chance für die Jugendlichen bedeutet und ein wichtiges Element der Städtepartnerschaft sei. Vor allem wurde die Gastfreundschaft und die Freundlichkeit Japans gelobt.
Oberbürgermeister Bernhard Everke dankte Studiendirektor Kaiser für die Betreuung der Jugendlichen in Kaminoyama und konnte jedem Teilnehmer ein Fotoalbum überreichen, welches von der Stadtverwaltung Kaminoyama in liebevoller Arbeit zusammengestellt worden war. Everke unterstrich, dass die Japanreise für jeden erschwinglich war. So mussten beispielsweise die Jugendlichen weniger als 600 Mark für die Flugreise und den zweiwöchigen Aufenthalt bezahlen. Die übrigen Kosten wurden von Zuschüssen der Stadt, der deutsch-japanischen Gesellschaft, des Landes Baden-Württemberg und des Auswärtigen Amtes gedeckt. Bisher wurden diese Zuschüsse erreicht. Auch in Zukunft werde man sich darum bemühen.

Dokumentation aus dem Südkurier  >26-10-00<      Lokalausgabe Donaueschingen

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