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Lehrer lehnen achtjähriges Gymnasium ab

In der Lehrerkonferenz fand Anliegen der FDP keine Mehrheit · Direktor Glunk: Verkürzung kommt ohnehin

Donaueschingen (gvo) Kein neues Versuchskaninchen in Sachen Abitur in acht Schuljahren wird das Fürstenberg-Gymnasium in Donaueschingen. Gestern Nachmittag stimmten die Pädagogen der Penne gegen die Einführung einer generellen Verkürzung der Schulzeit. Auch ein parallel zum neunjährigen Bildungsgang geführtes Schnellabitur wird es an der hiesigen Schule nicht geben.
International hinke Deutschland in Sachen Abitur mit einem Jahr hinterher, was nicht sein müsse, begründete die FDP ihren Antrag. Hansjürgen Bühler hatte deshalb für die Liberalen eine Prüfung über die Einführung des neuen Modells und eine Abstimmung im Gemeinderat gefordert. Diese sei mit der Entscheidung der Lehrer aber hinfällig, sagte Glunk, der "seit 30 Jahren" für die Einführung des achtjährigen Gymnasiums sei, weil "im 13. Schuljahr ohnehin viel Zeit vergammelt" werde.
Diese Entscheidung der Lehrer sei deshalb mit großer Mehrheit gefallen, so Glunk, weil die Einführung des achtjährigen Gymnasiums ohnehin in fünf bis sechs Jahren seitens des Ministeriums kommen werde. Eine Vorreiterrolle wurde deswegen abgelehnt.

Dokumentation aus dem Südkurier  >14-7-00<      Lokalausgabe Donaueschingen

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