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Bühler trat energisch dafür ein den jungen
Leuten die Chance zu geben, früher in den Beruf
einzusteigen. "In anderen Ländern ist das
mit 23 und 24 Jahren üblich, bei uns erst mit
28". Schuldirektor Manfred Glunk habe außerdem
vor Jahren noch entschieden für den achtjährigen
Gymnasialzug gefochten.
Daran erinnerte auch Bürgermeister Bernhard
Kaiser, der auf die Schulkonferenz verwies, die
noch nicht gefragt worden sei, und in der außer
den Lehrern auch Eltern und die Schüler mit Sitz
und Stimme vertreten seien. Glunk erläuterte,
dass es nicht allein um seine persönliche Meinung
gehe. Er selbst sei (der Schwarzwälder Bote
berichtete) ausdrücklich für das Achtjährige.
"Aber bei uns ist das sehr
demokratisch". Die CDU und FDP, schoss er
seinerseits zurück, sollten das "Achtjährige"
doch mit Mehrheit im Landtag einführen, dann sei
alles im Lot. Er aber wolle nicht Vorreiter mit
einem Pilotprojekt sein, hatte er kürzlich
bereits geäussert. Das wiederum regte
FDP-Stadtverbands-Chef Michael Klotzbücher auf.
Was solle denn sonst Ziel sein, als Signale zu
setzen. Konrad Hall (CDU) warf Glunk vor, nicht
genug Werbung unter den Kollegen gemacht zu haben.
"Der Gemeinderat kann ganz klar eine
Empfehlung aussprechen!", konterte Glunk.
Dies geschah denn auch - zu Gunsten der achtjährigen
Gymnasialzeit. Demnächst hat die Schulkonferenz
das Wort.
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