FREMDSPRACHEN
Im Ausland zur Schule
Donaueschingen - Jugendliche aus Donaueschingen
können die Pfingst- oder einen Teil der Sommerferien zusammen
mit Gleichaltrigen aus ganz Baden-Württemberg bei englischen
oder französischen Familien verbringen, um vor Ort ihre
Sprachkenntnisse zu schulen. Das von deutschen und
einheimischen Sprachlehrern betreute Programm sieht Ausflüge
sowie tägliche Freizeitaktivitäen vor. Die Aufenthalte
ermitteln den Schülern die Fähigkeit, sich flüssig in der
Landessprache auszudrücken und dienen nicht zuletzt der Völkerverständigung.
Auskunft: Kompass, Marburger Straße 15, Frankfurt, Tel:
069/70 71 53 3, Fax 70 46 35
SCHÜLERAUSTAUSCH
Gastfamilien für Schüler gesucht
Schwarzwald-Baar
Die
donauschwäbische Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg
vergibt seit 1994 Jahresstipendien für ungarische und rumänische
Schüler, die Deutsch lernen. Die ausgewählten SchülerInnen
erhalten dadurch die Möglichkeit, die zehnte Klasse in einem
baden-württembergischen Gymnasium am Wohnort ihrer
Gastfamilie zu besuchen. Gesucht werden Familien die offen
sind, vom 9. September bis zum 29. Juli 2001 eine ungarische
oder rumänische SchülerIn
(15 bis 17 Jahre) als "Kind auf Zeit" bei sich
aufzunehmen und den Alltag mit dem Gast zu leben und durch den
Gast neu zu erleben. Nähere Informationen unter Telefon 07
11/ 62 51 38.
Dringend gesucht: Gastfamilien
Zwei
Hüfingerinnen engagieren sich für den American Field Service
Zwei Schülerinnen aus Hüfingen
und Mundelfingen bemühen sich, im Raum Donaueschingen
Gastfamilien zu finden, welche bereit sind, für rund elf
Monate einen Gastschüler aus dem Ausland aufzunehmen.
Dorothea Knöpfle
aus Hüfingen ist 19 Jahre alt und besucht das Gymnasium der
Albert Schweizer Schule in Villingen. Im Jahr 1998 bemühte
sie sich um ein Stipendium für einen Schüleraustausch und
konnte anschließend mit dem AFS (American Field Service) für
ein Jahr nach Norwegen reisen, wo sie eine Schule besuchte,
die fremde Landessprache lernte und ein Jahr bei einer
Gastfamilie wohnte. Obwohl sie das Schuljahr in Deutschland
nachholen muss, um sich für das Abitur vorzubereiten, hat sie
in der Zeit im Ausland viele Erfahrungen gesammelt, die ein
Leben lang halten.
Durch die
Organisation AFS wurde sie schon vor ihrer Abreise und während
des Aufenthaltes bestens betreut, so dass sie nun ihre
Mithilfe einbringt, um ausländischen Gastschülern, die das Fürstenberg-Gymnasium
besuchen werden, eine Gastfamilie anzubieten und sie während
dieser Zeit hier zu betreuen.
Rachel Flink aus
Mundelfingen besucht das Wirtschaftsgymnasium in
Donaueschingen und wird als 16-jährige im Herbst mit dem AFS
für ein ganzes Jahr nach Ecuador reisen, wo sie durch das
Kennenlernen einer fremden Kultur, der Sprache und der
Menschen ebenfalls mit reichhaltigen Eindrücken auf die Baar
zurückkehren wird.
AFS
Interkulturelle Begegnungen e.V. Deutschland hat seinen Sitz
in Hamburg und feierte 1998 sein 50-jähriges Bestehen. AFS
ist eine Internationale, unabhängige und gemeinnützige,
ehrenamtliche Organisation, die interkulturelle Programme
durchführt, um Menschen in der Entwicklung ihre Wissens,
ihrer Fähigkeiten und ihres Verständnisses zu unterstützen,
um eine gerechtere und friedvollere Welt zu schaffen.
Jede Familie,
jedes Paar, jeder Mensch kann Gastfamilie werden. Das
bedeutet, einen 16-bis 18-jährigen Menschen bei sich zu Hause
aufzunehmen, nicht als Gast im Besucherzimmer, sondern als
Familienmitglied auf Zeit, mit allen Rechten und Pflichten.
Eine Gastfamilie braucht also kein großes Haus und kein
Extrazimmer für den Austauschschüler. Ein freies Bett genügt.
Die Gastfamilie muss nur die zusätzlichen Kosten für Essen
und für familiäre Unternehmungen aufbringen. Die
Jugendlichen bringen Taschengeld für Kleidung und persönliche
Ausgaben mit. AFS übernimmt die Kosten im Krankheitsfall, die
Reisekosten bis zur Gastfamilie und zurück ins Heimatland,
den deutschen Sprachkurs und durch den Schulbesuch verursachte
Kosten wie Fahr- und Büchergeld. Zudem hat jede Gastfamilie
einen lokalen Ansprechpartner, dieser steht in allen
Situationen der Gastfamilie und dem Schüler zur Seite.
Im
Schwarzwald-Baar-Kreis besteht diese AFS-Betreuung aus zehn
aktiven Mitgliedern, welche ehrenamtlich arbeiten und meist
schon selbst mit AFS im Ausland waren. Wer einen Austauschschüler
im Herbst 2000 bei sich aufnehmen möchte, sollte sich
rechtzeitig dazu entschließen, da der organisatorische Ablauf
einige Zeit in Anspruch nimmt.
Gabi Lendle
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