Das Pendant zum besonderen Flair der Residenzstadt an der Donauquelle ist das dörflich gemütliche Ambiente der Donaueschinger Stadtteile. Trotz vieler Gemeinsamkeiten hat jedes seine Individualität bewahrt.
Aasen |
Ortsbild geprägt durch die zinnengiebelbewehrten
Bauernhäuser. Rund 1.000 Einwohner. Erste gesicherte urkundliche
Erwähnung geht auf das Jahr 857 zurück.
Die 1966 begonnene Flurbereinigung schuf die Voraussetzung für
eine besondere Aasener Attraktion: Golfplatz und Golfhotel am
Öschberg. Die ganze Baar trifft sich beim Aasener Dorffest, das
jeweils Anfang September für jung und alt besondere
Anziehungskraft ausübt.
Allmendshofen |
1933 in die Stadt Donaueschingen eingegliedert. Vermutlich
alemannischen Ursprungs.
Für das Mittelalter ist eine eigene Grundherrschaft
nachgewiesen. Daraus hat sich sogar ein örtliches
Adelsgeschlecht entwickelt. Die Juniperusquelle ist im 18.
Jahrhundert in bezug auf den Donauursprung in Konkurrenz zur
Donauquelle in Donaueschingen getreten. Eingang in die Literatur
hat die Sage von der "seligen Ruchtraud von
Allmendshofen" gefunden, die Josef Viktor von Scheffel
historischen Hintergrund für seinen Roman "Juniperus"
lieferte.
Aufen |
1935 in die Stadt Donaueschingen eingegliedert. Der historische Ortsname - Aufheim - beschreibt die geographische Lage der oberhalb von Donaueschingen gelegenen Ansiedlung. Erste urkundliche Erwähnung 1138. Trotz der räumlichen Nähe zu Donaueschingen und der sich daraus ergebenden vielfältigen Verflechtungen hat Aufen immer eine gewisse Eigenständigkeit bewahrt. Sichtbaren Ausdruck findet dies in einem sehr aktiven Vereinsleben.
Grüningen |
Seit 1. Januar 1972 Stadtteil von Donaueschingen. Die erste urkundliche Erwähnung der Ortschaft geht auf das Jahr 1139 zurück. Weithin sichtbarer Blickfang ist die auf dem höchsten Punkt gelegene Mauritiuskirche. Ihre Baugeschichte läßt sich bis in das 13. Jahrhundert zurückverfolgen. Wegen kunsthistorisch bedeutsamer Freskenmalereien steht sie unter Denkmalschutz. Grüningen ist eine bevorzugte Wohngemeinde. Dies belegt eine kontinuierliche bauliche Weiterentwicklung.
Heidenhofen |
Mit rund 250 Einwohnern ist Heidenhofen der kleinste Donaueschinger Stadtteil. Ein Schmuckstück ist die alte Dorfkirche. In dieser Kirche ist auch die älteste noch spielbare Orgel der Baar anzutreffen. Sie ist 1733 gebaut worden und stand bis 1786 in der Stadtkirche von Donaueschingen. Attraktiver Mittelpunkt Heidenhofens ist das Backhäusle. Hier wird nicht nur Brot gebacken, sondern auch in gemütlicher Atmosphäre gefeiert.
Hubertshofen |
Hubertshofen liegt über 800 m hoch und ist bereits dem Schwarzwald zuzurechnen. Hier laden die ausgedehnten Wälder zum Wandern und Spazierengehen ein; im Winter führen drei Loipen der Hubertusspur durch eine idyllische Winterlandschaft.
Neudingen |
Neudingen hat in der Geschichte der Landschaft Baar eine beachtliche Rolle gespielt; beispielsweise als gräfliche Pfalz, kaiserlicher Ruhesitz, Klosterstandort und als fürstliche Grablege. Große Bedeutung für Neudingen hatte das Kloster "Auf Hof", das vom 13. Jahrhundert bis zur Säkularisation im Jahre 1803 Bestand hatte. Die Klostergebäude sind 1852 bei einem Brand vernichtet worden. Die Südbadischen Gummiwerke bieten hier gute Arbeitsplätze.
Pfohren |
Pfohrens Wahrzeichen ist die Entenburg, ein altes Wasserschloß, 1471 durch den Grafen Heinrich von Fürstenberg erbaut. Von einem privaten Investor wurde das "alte Schloß", wie es in Pfohren heißt, fachmännisch restauriert. Heute dient das Gebäude als gern genutzter Ausstellungsraum für Kunstschaffende und für antikes Mobiliar und ist somit auch wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Ein besonderer Anziehungspunkt ist der Pfohrener Riedsee mit dem dazugehörenden Campingplatz. Pfohren ist seit vielen Jahren "Sommerwohnsitz" von Störchen.
Wolterdingen |
Wolterdingen liegt am Ostrand des Schwarzwaldes und an der aus dem Schwarzwald kommenden Breg. Noch im vergangenen Jahrhundert gab es hier eine Glasmanufaktur. Qualifizierte Arbeitsplätze bieten heute mittelständische Betriebe der Metallverarbeitung und zwei Sägewerkbetriebe. Wolterdingen ist mit rund 1.600 Einwohnern der größte Stadtteil von Donaueschingen. Bereits im Jahr 772 wurde der Name des Ortes als "Wultardingen" erstmals schriftlich erwähnt. Zu Wolterdingen gehört der Weiler Zindelstein im vorderen Bregtal. Die hier zur Sicherung der Straße durch das Bregtal von den Zähringern erbaute Burg wurde 1525 im sogenannten Bauernkrieg zerstört.
Weitere Auskünfte:
Ortsverwaltung Aasen Telefon 0771/7143
Ortsverwaltung Grüningen Telefon 0771/2480
Ortsverwaltung Heidenhofen Telefon 0771/2242
Ortsverwaltung Hubertshofen Telefon 07705/210
Ortsverwaltung Neudingen Telefon 0771/61704
Ortsverwaltung Pfohren Telefon 0771/2243
Ortsverwaltung Wolterdingen Telefon 07705/253
Stadtverwaltung Donaueschingen - Hauptamt - Telefon 0771/857-110
Fremdenverkehrsamt Donaueschingen Telefon 0771/857-221
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