Naturgeschichtliches zur Donauquelle
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Bei der Donauquelle handelt es sich um eine Karst-Aufstoß-Quelle mit einer Schüttung von 15 - 70 Sekundenliter. Ihr in Kiesen nahe einer 8m hohen Muschelkalkwand aufstoßendes Wasser weist auf einen ursprünglich tieferen Wasseraustritt hin.
Im Fürstlichen Park von Donaueschingen gibt es 15 solcher Quellen. Unter ihnen versorgt die Gutterquelle ( ca. 250 l/sek) die Stadt Donaueschingen mit Trinkwasser und die Brauereiquelle (ca.50 l/sek) den Wasserbedarf der Fürstenberg-Brauerei. Das Wasser von allen diesen Quellen ergäbe ein Flussbett von 4,5 m Breite und 20 cm Tiefe. Die Donauquelle liegen an der Grenze des Muschelkalk, auf dem die Kirche und der höhere Teil der Stadt erbaut sind, und dem Keuper der Niederung da, wo der letztere das Grundwasser staut und zum Austritt zwingt. Sie speisen sich hauptsächlich aus den Niederschlägen auf der Kalktafel zwischen Donaueschingen und Villingen, die der zerklüftete Muschelkalk aufnahm, in seinem Fallen gegen Südosten abführte und nun dort, wo er in den Boden eintritt, herausgeben muss, ebenso auch zu einem wesentlichen Teil durch Zusickerung von Oberflächengewässern bzw. aus Grundwässern der jungen Talfüllung. Die Quellen sind also in ihrer Lage durchaus vorbestimmt und bezeichnen die hydrographisch tiefste Stellen des Hinterlandes. So ergibt sich allein aus dem Raum Donaueschingen ein sichtbarer Karstwasserabfluss von zusammen 400 bis 1000 l/sec als Zufluss in die junge Donau.

Die Lage der Donaueschinger Donauquellen

ku unterer Keuper
mo 2 Nodosuskalk
mo3 Trigonoduskalk
(Muschelkalkformation)
Text u. Grafik aus:
Geologisch-geographische Wanderungen im Schwarzwald (Freiburg) coloriert
Lit.: H. Hötzl,Klrh., 1973

Hier klicken ! Die Karstquellen im Raum Donaueschingen

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