Die Stadtteile - Mosaik der Stadt Donaueschingen



Aasen Geschichte
Im Jahre 973 wurde Aasen in einer Schenkung des Grafen Berthold an die Insel Reichenau erstmals urkundlich erwähnt. Zwischen dem Jahr 1000 und 1250 war der Ort Sitz der Grafschaft Aasenheim, zeitweise auch Amtssitz des Herzogs Bertold II von Zähringen.Das Dorf gehörte bis zum Jahre 1806 zur Fürstenbergischen Landgrafschaft Baar. Das Wappensymbol erinnert an die Herren von Balgheim, die als fürstenbergische Vögte im 14. u. 15.Jh. in Aasen residierten. Die Gemeinde gehörte zum Amt Hüfingen. Der Amtssitz wurde 1844 nach Donaueschingen verlegt, seit 1939 gehörte der Ort zum Landkreis Donaueschingen. Am 1.Februar 1972 wurde Aasen in die Stadt Donaueschingen eingemeindet. Die Wahl war zwischen Bad Dürrheim und Donaueschingen getroffen worden.
Wissenswertes
Die Gemeinde liegt malerisch nordöstlich der Kernstadt Donaueschingen in Mulden- und Hanglage der hier verlaufenden Schichtstufenlandschaft.
Aasen , mit über 1000 Einwohnern eine der größten Gemeinden der Ostbaar, ist noch vorwiegend ländlich strukturiert. Die Landwirtschaft hat noch einen hohen Stellenwert. Mehr und mehr wird der dörfliche Charakter zurückgedrängt. Ein neues Gewerbegebiet ist derzeit in der Verwirklichung. Aasen ist durch seine reizvolle Lage heute eine der bevorzugten Wohngemeinden der Stadt. Das 'Öko-Dorf' ist geprägt von seiner Naturlandschaft, seinen Baumalleen und Streuobstwiesen. Im Süden der Gemeinde vorgelagert, liegt eine ausgedehnte Golfplatz-Fläche und ein großer dazugehöriger Hotelkomplex. Sie entstanden im Rahmen einer 1966 begonnenen Flurbereinigung. Die ganze Baar trifft sich beim Aasener Dorffest, das jeweils Anfang September für jung und alt besondere Anziehungskraft ausübt.

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