Grubenhunde gesucht…gefunden…gewonnen!
Klasse 9b des Fürstenberg-Gymnasiums gewinnt 216 Lexikon-Bände

Die Arbeit hat sich gelohnt: 216 Lexikon-Bände reichen um alle Fragen zu beantworten.
(Bild: Moser)
Anfang dieses Schuljahres nahm die Klasse 9b des Fürstenberg-Gymnasiums mit ihrer Deutschlehrerin Beate Moser am wissenschaftlich-literarischen Wettbewerb „Grubenhunde und U-Boote gesucht“ teil. Dieser fand anlässlich des 60. Jubiläums der WBG (Wissenschaftliche Buchgesellschaft) statt und wurde von der WBG und der Stiftung Lesen veranstaltet.
Neben den 666 Lexika, die es beim Wettbewerb zu gewinnen gab, stiftete die WBG weitere 333, von denen die Schüler der 9b neun gewannen. Ein Lexikon besteht aus 24 Bänden plus CD-Rom und hat einen Wert von circa 100 Euro.
Am Wettbewerb nahmen mehr hunderte Klassen mit mehreren tausend Einsendungen teil, die Klasse 9b sendete zwölf Beiträge ein.
Nach einer Abstimmung beschloss die Klasse 9b, zwei der Bände der Oberstufenbibliothek und dem neuen Selbstlernzentrum zu spenden. Weitere Bände gehen an die leitende Lehrkraft und an die Schülerinnen Christine Albert und Lea Zagermann, deren Beitrag der Jury so gut gefiel, dass er sogar auf der Internetseite der WBG veröffentlicht wurde.
Die Aufgabe des Wettbewerbes bestand darin, Grubenhunde zu den verschiedensten Wörtern wie z.B. „Worthülse“, „Tintenkiller“ oder „Waschzettel“ zu verfassen. Als Grubenhund bezeichnet man einen Lexikonartikel, der Personen und Dinge beschreibt, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Diese werden gelegentlich in ein Nachschlagewerk eingefügt, um die Lexika vor Raubkopierern zu schützen, sie sollen aber von den Lesern als frei erfunden erkannt werden. Die ersten Grubenhunde fanden sich übrigens schon in mittelalterlichen Werken, damals waren sie als intellektuelle Spielerei gedacht, die von den meist geistlichen Lesern sehr wohl erkannt, von den Kopisten der Bücher, die oft gar nicht die Sprache beherrschten, die sie kopierten, aber nicht bemerkt wurden.
Die besten Grubenhunde kann man auf der Seite www.stiftunglesen.de
nachlesen.
Autoren: Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b
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