Studienfahrt London vom 27.09 bis 2.10.08 



Hier wird die Situation beschrieben wie sie wohl jeder kennt, wenn er von einer Reise nach Hause kommt.

  Wie war es?                                      

Schüler: Geil, Mama.

  Lehrer:   Schön, Liebling. Der Transfer hin und zurück verlief einwandfrei und ich habe keinen Schüler verloren.           

Hattet ihr Glück mit dem Wetter?

Schüler: JA                                                           

Lehrer:  Ja, aber es war recht kühl. 

Hast du dich auch benommen?   

Schüler: Klar, wie immer.                                                           

Lehrer: Liiiiiiebling, ich habe eine Vorbildsfunktion. 

Was habt ihr gemacht?           

Schüler: Die Pub-Kultur studiert und das Balzverhalten von Englischen Frauen/ Männern

beobachtet und gegebenenfalls experimentiert wie sie auf Annäherungsversuche reagieren.

Ein wenig von London angeschaut und uns auf das Nachtleben konzentriert, denn da waren

die Londoner besonders aktiv. Außerdem haben wir unser wirtschaftliches theoretisches

Wissen auf einem Markt in Notting Hill erfolgreich ausprobiert und haben auch sonst

versucht der englischen Bevölkerung einen guten Eindruck von uns zu vermitteln (Im Hostel

war das nicht nötig, weil dort eh nur Spanier und Deutsche wohnten). Hm.. und  wir

durften sogar einmal ein echtes Englisches Bier probieren, aber das hat mir nicht geschmeckt,

darum hab ich es dem Lehrer gegeben.         

                                                          

Lehrer:  Nun ja am ersten Tag die Zimmer bezogen und so gleich eine kleine

Orientierungstour gemacht. Am ersten Abend sind wir natürlich sehr früh ins Bett gegangen

um am nächsten Tag fit für die Walking Tour durch London fit zu sein, denn wir haben beim

Wachwechsel zugeschaut und sind ein wenig durch die Gegend spaziert. Der Park war

herrlich Schatz, da hätte ich dich gern dabei gehabt. Ach ja und in der Oxford Street haben

wir dann die Schüler laufen lassen. Am Montag waren wir dann in einem sehr

unterhaltsamen Workshop im Shakespeare’s Globe Education und in der Tower Bridge. Der

Abend wurde dann in dem berühmten Musical Wicked verbracht. Dienstag haben wir den

Hindutempel besucht und Camden Town angeschaut. (Herr Uhings Frau: „Ach da hast du die

schöne Lederjacke her!“) Am Mittwoch ging es nach Greenwich und in das Maritim Museum. 
Donnerstag hatten wir noch ein wenig zeit um in Hamstead Heath ein wenig zu Rasten
 und die Aussicht zu genießen und dann nahte auch schon wieder die Heimreise. 

Irgendein einschneidendes Erlebnis?  

Schüler: Als wir das Bier probieren durften wurde mir schon nach zwei Schlücken klar, dass

es den Redefluss fördert und man sich integrierter fühlt. Ach ja und wir durften voll lange

aufbleiben.                                                                                                                       

Lehrer: Nein, ich hatte ja alles im Griff. (Außer vielleicht, dass ich zu den Treffpunkten, die

ich festgelegt hatte selbst häufig zu spät kam.)  

Dann war es ja schön!?           

Schüler: Ja ich will wieder hin.                                                                                  

Lehrer: Ja, aber es war schon anstrengend unsere

17 „Kinder“ beieinander zuhalten und niemanden zu verlieren.

 

Und was machst du jetzt?  

Schüler: Delta, Abiparty!                                                                      

Lehrer: Schlafen!

 

Und das Fazit der Reise: 

Schüler: Geil, aber viel zu kurz und London ist teuer. 

Herr Uhing: Bestimmt werden meine Kinder auch mal so nette junge Leute, wenn sie groß  sind. 

Herr Drechsler: Man, die Jugend von heute macht aber schnell schlapp! 

 Stefan Faller

 

    

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