
Die Hochschule Furtwangen ist der Erfinder der Medieninformatik. Mittem im Schwarzwald, wo es noch im Juni schneit wurde dieser innovative Studiengang entwickelt. Mittlerweile bieten viele andere Hochschule ähnliche Studiengänge an, doch was kann besser sein als das Original?
Campus Furtwangen
Ich habe mich 2005 für die Hochschule Furtwangen auf Grund des exzellenten Rufs entschieden. Zusagen hatte ich von der FH Offenburg, der Universität Karlsruhe, der Universität der Künste Berlin und der Universität Freiburg. Dennoch bin ich in den tiefsten Schwarzwald gezogen um dort zu studieren und ich bereue es bisher kein bißchen.
Erstmal hat mir das Verhältnis von Professoren auf Studenten hier sehr gut gefallen, bei Fragen kann man sich problemlos an einen Professor wenden - nicht nur während der Sprechzeiten. Die sind alle durch dir Reihe hilfsbereit.
Die technische Austattung an der Hochschule ist auch einsame Spitze. Mehr als ausreichend PC Arbeitsplätze (keine alten Kisten, Dual-Core Maschinen mit min. 2 GB Ram), flächendeckendes WLan auf dem ganzen Campus, Farblaserdrucker zur kostenlosen Benutzung, etc.
Fast familiäres Klima, durch die geringe Anzahl an Studenten (etwa 4.000) und kleine Semester (etwa 40 Studenten) muss man keine Angst haben in einer großen anonymen Masse unterzugehen. Studenten helfen hier noch einander, Freundschaft steht über Konkurrenzdenken.

Warum habe ich Medieninformatik gewählt? Angewandte Informatik war mir zu trocken, ich wollte nicht mein Leben lang irgendwelche Codezeilen schreiben nur damit irgendein Algorithmus 0.001 Sekunden schneller wird. Allerdings wollte ich auch kein reiner "Designer" werden, etwas handfestes wollte ich schon erlernen.
Mit dem Studiengang Medieninformatik sind die Möglichkeiten für den späteren Berufsweg sehr offen: Ich kann als Projektmanager in Medienunternehmen tätig sein, wenn ich möchte aber auch programmieren oder als Kommunikationsdesigner im Printbereich arbeiten. Videotechnik, Auditechnik, Computergrafik - alles mit drin, wenn ich in den Bereich gehen möchte ist der Weg frei!
Vor allem durch das WPV Angebot reagiert die Hochschule schnell auf neue, von der Industrie benötigte Kompetenzen und findet Dozenten aus der freien Wirtschaft die aktuelle Themengebiete behandeln. Das mag ich, an der kleinen Hochschule! Eine sehr breit gefächerte Ausbildung mit vielen Vertiefungsmöglichkeiten.