Parametrischer Equalizer - Für Herzschlag optimiertKonzept
In meiner Souncollage geht es um das letzte Opfer eines Serienmörders. Nach zahlreichen Versuchen konnte dieses jedoch immer fliehen. Als sich das Opfer in Sicherheit fühlt, geschieht das unvermeindliche.
Das Opfer versteckt sich in einer großen verlassenen Lagerhalle. Da es Nacht ist und die Augen nur wenig erkennen lassen, lauscht es gebant den Umgebungsgeräuschen um bei Gefahr eventuel fliehen zu können.
Als Stielmittel verwende ich in meiner Soundcollage die Simulation eines Herzschalgs, um den Zuhörer besser an das Geschehen zu fesseln. In dieser ist auch eine Steigerung zu hören. Vom ruhigen Herzschlag und monotonen Geräuschen, wächst die "Gefahr" mit zunehmender Soundkolisse. Hierbei werden nach Möglichkeit viele Obertöne verwendet um die Gefahr und somit den Instinkt des Menschen zu wecken. Zum ersten mal verrät sich der Mörder in dem er über eine Fläche mit hereingewehtem Laub läuft. Das Opfer regestriert das Dasein und die Anwesenheit einer weiteren Person. Die offenen Fenster und Türen, lassen hin und wieder einen Windstoß durch die Halle jagen - infolge dessen hört man eine Metaltür vom Winde gegen die Zarge klopfen. Das Opfer jedoch weiß, dass es die Türe verschloßen hatte. Nun ist das Ende unausweichlich. Es wartet nur noch auf die "Erlösung". Die Spannungskurve in der Soundcollage nimmt ab diesem Zeitpunkt stetig zu. Das Herzklopfen simuliert die Angst des Opfers, bis zum Herzstillstand ausgelöst durch einen Schuß aus einer Pistole.
Soundfile
Hinweis: für die Online-Wiedergabe muss der Adobe Flash-Player (mindestens Version ) installiert sein. Du kannst unter folgendem Link runterladen: http://get.adobe.com/de/flashplayer/

Making-Of
1. Um eine düstere Stimmung zu schaffen wurde zunächst ein Grundgeräusch erstellt. Dieses wurde mit dem Parametrischen Equalizer optimiert um die Untertöne zu verstärken und die Obertöne zu minimieren.
2. Das Herzklopfen wurde ebenfalls mit dem Parametrischen Equalizer optimiert. Hier wurden ausschließlich die basslastigen Frequenzen herausgearbeitet.
3. Der "Windeffekt" bassiert auf einem simplen Trick. Die Originaldatei ist die des Herzschlags, nur wurden hier hauptsächlich die Mittel- und Obertöne hervorgehoben. Dieser Ton wurde zunöchst umgekehrt und dann mit einem Echo und einem sehr langem Nachhall versehen. Das Ergebnis wiederrum umgekehrt, sodass es wieder vorwärts abgespielt wird. So entsteht ein ganz eigenartiger Effekt, der den Hauptton von leise nach laut einblendet.
4. Nach dem ausgelöstem "Schuß" ist ein EKG-ähnlicher Ton zu hören, um den gestoppten Herzschlag zu simulieren. Dieser Sinuston wurde manuel mit der Audio-bearbeitungssoftware generiert.



